28. Oktober 2014, 10:32 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Seit dem Schuljahr 2012/2013 unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann-Stiftung einzelne Schulen im Umgang mit der Heterogenität der Schülerschaft. Eine der rund 60 Schulen im Fortbildungsprojekt „Vielfalt fördern“ ist die Sekundarschule Hassel.
Das besondere Bestreben dieser Schule, den unterschiedlichen Voraussetzungen und Potenzialen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht gerecht zu werden, wurde jetzt durch einen Leitartikel in dem Organ „Schule NRW“ gewürdigt.
Hierbei handelt es sich um das monatlich landesweit erscheinende Amtsblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, das jeweils umfangreich mit redaktionellen Beiträgen erweitert wird.
Die Sekundarschule Hassel, die sich derzeit noch im Aufbau befindet, nennt sich „Schule für alle“. Vielfalt wird hier groß geschrieben. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, nimmt das gesamte Lehrerkollegium an dem Fortbildungsprojekt teil und qualifiziert sich weiter.
Das Projekt ist auf eine Fortbildungsdauer von 2 Jahren angelegt. Aber schon jetzt, zur Halbzeit, sind erste Erfolge sichtbar:
Im Vorwort zu dem Bericht über die Sekundarschule Hassel bescheinigt die nordrhein-westfälische Schulministerin Silvia Löhrmann speziell dieser Schule eine „Kultur der offenen Tür“ und freut sich, dass gegenseitige Unterrichtsbesuche der Lehrkräfte an dieser Schule zum Alltag gehören.
Aufgrund des Erfolges ist eine landesweite Ausdehnung des Fortbildungsprojektes geplant. Dabei werden sicherlich auch die positiven Erfahrungen an der Sekundarschule Hassel einfließen. Dazu Dr. Manfred Beck, Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend und Integration: „Ich freue mich, dass die noch so junge Sekundarschule Hassel sich derart engagiert auf den Weg macht und nun für die ersten Ergebnisse landesweit wahrnehmbar gelobt wird. Ich bin stolz darauf, dass immer wieder auch Gelsenkirchener Schulen für besondere Leistungen gewürdigt werden.“