04. November 2014, 11:12 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 04. November 2014, 11:12 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Nach dem 1. Weltkrieg gab es in Deutschland das verbreitete Bedürfnis, dem Massensterben nachträglich einen Sinn zu geben. Dabei kam es zu Deutungskämpfen um das Erbe des Weltkrieges, das politisch aufgeladen und instrumentalisiert wurde. Auch in Gelsenkirchen entstand eine bemerkenswerte Erinnerungslandschaft, deren sichtbarste Zeichen zahlreiche Denkmäler sind, auf denen unterschiedlichste Sinngebungen und Zuschreibungen in Stein gemeißelt zu finden sind: Leid, Trauer und Mahnung einerseits, Heldenverehrung und Glorifizierung der Gefallenen andererseits.
Auf der Stadtrundfahrt zum Jahrestag des Waffenstillstandes von 1918, besuchen die Teilnehmer einige der Gelsenkirchener Kriegerdenkmäler, beispielsweise das Dahlbuschdenkmal in Rotthausen, das Kriegerdenkmal auf dem Machensplatz oder das Ehrenmal in Buer. Vor Ort werden die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Denkmäler ebenso erläutert wie ihre Formensprache und Aussage. Die Exkursion findet statt am:
Dienstag, 11. November 2014, 16 bis 19 Uhr,
Treffpunkt: Parkplatz Musiktheater,
Rolandstraße, 45881 Gelsenkirchen.
Die Busrundfahrt ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Arbeit und Leben (DGB/VHS) und dem Institut für Stadtgeschichte unter Leitung von Dr. Daniel Schmidt. Um Anmeldung zur kostenlosen Exkursion (1311) wird unter Telefonnummer 169 – 2508 gebeten