12. November 2014, 10:47 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Familie“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 16. November, um 12:45 Uhr und am Montag, 17. November, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) den US-amerikanischen Spielfilm „Wish I Was Here“. Am Dienstag, 18. November, um 18 und 20:30 Uhr am gleichen Ort folgt der neue deutsche Spielfilm „Lügen und andere Wahrheiten“. Am Mittwoch, 19. November, um 19:30 Uhr steht auf dem KoKi-Programm in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) die deutsch-amerikanische Produktion „Die Bücherdiebin“.
Der Eintritt kostet normal 5 € für eine Vorstellung bzw. 45 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Zehn Jahre nach der gefeierten Independent-Tragikomödie „Garden State“ meldet sich Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Zach Braff mit „Wisch I Was Here“ eindrucksvoll zurück. Ihm gelang „ein erstaunlich reifer Film, einer, der Lachen und Weinen zugleich lässt, der keine große Geschichte erzählt, aber groß ist, weil er die Schönheit im Kleinen findet, in der Familie.“ (GAMONA.DE) Offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Sundance, Sydney und Zürich (alle 2014). — Während der auf die 40 zugehende Aidan (Zach Braff) darum bemüht ist, seine seit Jahren stagnierende Schauspielkarriere in Schwung zu bringen, muss Ehefrau Sarah (Kate Hudson) das nötige Geld verdienen und neben einem Vollzeitjob bei den städtischen Wasserwerken auch noch den Haushalt und das Familienleben mit den beiden gemeinsamen Kindern meistern. Als Aidans Vater verkündet, dass er nicht mehr für die Privatschule der Enkel aufkommen kann, kommt es zu einschneidenden Veränderungen: Aiden beschließt spontan, die Kinder selbst zu unterrichten – und lernt dabei ganz allmählich etwas über seinen Platz im wahren Leben.
Kleine und große Lügen sowie Täuschungen bestimmen Vanessa Jopps prominent besetzten, wendungsreichen Beziehungsreigen „Lügen und andere Wahrheiten“, dessen authentische Figuren unbequeme Wahrheiten erfahren müssen. Offizieller Beitrag zum Filmfest München 2014. — Die dominante Zahnärztin Coco (Meret Becker) und der Immobilienmakler Carlos (Thomas Heinze) wollen demnächst heiraten. Allerdings blickt Carlos der Ehe nicht gerade mit gutem Gewissen entgegen, denn anstatt Coco die Wahrheit über seine massiven Geldprobleme zu beichten, belügt er sie nach Strich und Faden. Cocos beste Freundin Patti (Jeanette Hain) scheint zwar etwas zu ahnen, hüllt sich aber in Schweigen – genauso wie über die eigene Affäre mit dem Yoga-Lehrer Andi (Florian David Fitz), der ebenfalls etwas zu verbergen hat. Die Geheimniskrämerei will die Zahnarzthelferin Vera (Alina Levshin) zu ihrem Vorteil nutzen. Am Tag der Hochzeit treffen alle aufeinander.
Nach dem gleichnamigen Roman von Markus Zusak drehte Brian Percival „Die Bücherdiebin“. In den Wirren der Nazi-Zeit wird die Familie Meminger auseinandergerissen und kommt ihre neunjährige Tochter Liesel (Sophie Nélisse) nach München. Hier wird sie von den Pflegeeltern Hans (Geoffrey Rush) und Rosa Hubermann (Emily Watson) aufgenommen, die auch den jungen Juden Max (Ben Schnitzer) verstecken. Max lehrt Liesel Lesen und begeistert sie für Literatur. Um die Bombardierungen und die Deportationen der Juden zu verdrängen, flüchte Liesel in die Welt ihrer Bücher. Als der Nachschub ausgeht, stiehlt sie Bücher und entreißt einige den Bücherverbrennungen.