14. November 2014, 11:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Institut für Stadtgeschichte gestaltet derzeit die Dauerausstellung in der Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" grundlegend um. Die Dauerausstellung wird neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst und soll auch technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen hat für diese Arbeiten Fördermittel zur Verfügung gestellt.
Bei der Arbeit an der neuen Ausstellung zeigt sich, dass verschiedene Themen schwer im Bild darstellbar sind, weil die an sich sehr große Fotosammlung des Instituts für Stadtgeschichte zu manchen Ereignissen und Örtlichkeiten keine Bilder enthält. Daher wird um Unterstützung aus der Bevölkerung gebeten. Möglichst sollten die gesuchten Bilder einen Bezug zu Gelsenkirchen haben. Gesucht werden zum Beispiel:
- Familienfotos aus der Zeit des "Dritten Reiches", die zum Beispiel auch sichtbare Symbole des NS-Staates zeigen
- Bilder von Flucht und Vertreibung und von der Ankunft und Unterbringung in Gelsenkirchen
- Fotos aus der Schule, z.B. vom heutigen Grillo-Gymnasium auch Turnen mit Lehrer Paul Hohnroth
- die Zerstörungen der Stadt im Zweiten Weltkrieg
- das Gefängnis an der Munckelstraße in den 1930 er Jahren
- das Goldberghaus in Buer vor 1933
- Gruppen von Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern in der Stadt
- das alte Gelsenkirchener Rathaus in den 1920er Jahren
- das Georgshaus in den 1930er Jahren
- das Volkshaus Rotthausen in den 1930er Jahren
- Fotos von der Cranger Straße, die auch die Dokumentationsstätte und damalige Polizei zeigen
Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, die dem Institut für Stadtgeschichte weiterhelfen können, können sich unter der Tel.-Nr. 0209/1698561 oder 0209/1698551 oder elektronisch isg@gelsenkirchen.de melden.