05. Juli 2017, 11:23 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Bildrechte: Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste
GE. In einer vereinbarten Kooperation im Netzwerk der RuhrKunstMuseen untersuchen das Kunstmuseum Gelsenkirchen und das Museum Folkwang Essen gemeinsam Werke in ihren Sammlungen, die bei der Kunsthändlerfamilie
Abels (Köln, Dresden) erworben wurden. Im Fokus steht die Frage, ob ein NS-verfolgungsbedingter Entzug vorliegen könnte. Die sammlungs- und institutionsübergreifende Erforschung der Ankäufe bei Abels lässt nicht nur Hinweise auf die individuellen Objektbiographien erwarten, sondern verspricht auch Erkenntnisse über die händlerische Tätigkeit und Netzwerke der Galeristen.
Mit dem angestrebten Aufbau einer Datenbank der zwischen 1933 und 1968 erworbenen Kunstwerke aus dem Angebot der Galerien Abels wird ein digitales und damit nach neuesten Kenntnissen aktualisierbares Findmittel geschaffen, das für die Provenienzforschung langfristig und nachhaltig zur Verfügung stehen soll.
Als Wissenschaftlerin für das zunächst auf ein Jahr angelegte Projekt konnte Dr. Katja Terlau (Köln) gewonnen werden.
Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste gefördert.
Den Vertretern der Presse stellen Annette Berg (Kulturdezernentin der Stadt Gelsenkirchen), Leane Schäfer (Direktorin Kunstmuseum Gelsenkirchen), Christiane Wanken (Projektleitung), Dr. Hans-Jürgen Lechtreck (stellv. Direktor Museum Folkwang), Dr. Isabel Hufschmidt (Museum Folkwang), Dr. Ferdinand Ullrich (Sprecher RuhrKunstMuseen) und Dr. Katja Terlau das Forschungsprojekt vor:
Montag, 10. Juli 2017, 11 Uhr
Kunstmuseum Gelsenkirchen
Horster Straße 5-7,
45897 Gelsenkirchen.