20. Juni 2017, 12:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 20. Juni 2017, 12:31 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Die Stadtverwaltung wird die Vorlage für den morgigen Ausschuss für Soziales und Arbeit zu Kosten der Unterkunft in Wohngruppen für Demenzkranke zurückziehen, da die Berechnungen noch einmal überarbeitet werden sollen.
Luidger Wolterhoff, Vorstand für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz, der Stadt Gelsenkirchen reagiert damit auf Kritik aus dem Kreis der Arbeitsgemeinschaft Ambulant betreute Wohngemeinschaften. „Wir wissen, dass die Wohngemeinschaften eine gute Versorgungsalternative sind, allerdings können die Kosten der Unterkunft in solchen Einrichtungen nur in angemessenem Umfang berücksichtigt werden“, erläutert Wolterhoff.
Die Verwaltung will nun die Zeit bis zum nächsten Sitzungszyklus nutzen, um einen Vorschlag vorzulegen, der sowohl die Interessen der Bewohner in einer Wohngemeinschaft als auch die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt.
Diesen zu entwickelnden Vorschlag werden wir in den kommenden Wochen auch mit der Arbeitsgemeinschaft Ambulant betreute Wohngemeinschaften erörtern“, kündigt Luidger Wolterhoff an und versichert: „Wer bereits in einer Wohngruppe aufgenommen worden ist, muss sich unterdessen keine Sorgen machen, da in Bestandsfällen keine Deckelung oder ein Kostensenkungsverfahren vorgesehen ist.“