19. November 2014, 16:23 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Unter dem Titel „Energielabor Ruhr“ fördert das Bundesbauministerium das gemeinsame Projekt „Zukunft der Gartenstadt“ der Städte Gelsenkirchen und Herten mit vier Millionen Euro. Das hat Bundesministerin Barbara Hendricks heute bekannt gegeben.
Kern des Projekts ist unter den Gesichtspunkten von Kosten- und Energieeffizienz der zukunftstaugliche Umbau eines Musterzechenhauses. Im Rahmen dieses Handlungsfeldes ist auch eine Zusammenarbeit mit der InnovationCity Bottrop vorgesehen. Die Erkenntnisse sollen den Bewohnern der Gartenstadt helfen, ihre Häuser zu energetisch zu sanieren.
Oberbürgermeister Frank Baranowski freute sich über den Zuschlag aus Berlin: „Die Berücksichtigung unseres interkommunalen Projekts zeigt, dass wir mit hoher Qualität und viel Innovationspotenzial am Stadtumbau arbeiten. Profitieren werden von der Förderung die Menschen, die im Stadtteil wohnen und mit neuen Techniken die Möglichkeit haben, teure Energie einzusparen. Das hilft auch gleichzeitig der Umwelt und dem Klima.“
Die Städte Gelsenkirchen und Herten hatten sich mit diesem Projekt bei dem neuen Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesbauministeriums beworben. Hier werden erstmals erhebliche Bundesmittel zur Verfügung, gestellt, um herausragende Projekte des Städtebaus auszuzeichnen und zu fördern.
Insgesamt 50 Millionen Euro stehen für investive und konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit, hoher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial bereit.
Förderschwerpunkte der ersten Förderperiode sind Denkmalensembles und bauliche Kulturgüter von nationalem Rang (z.B. UNESCO-Welterbe), energetische Maßnahmen im Quartier und Grün in der Stadt.
Auf den Projektaufruf des Bundes an Städte und Gemeinden sind bis zum 22. September 2014 rund 270 Projektanträge mit einem beantragten Fördervolumen von mehr als 900 Millionen Euro eingegangen.
Eine vom Bundesbauministerium berufene Jury aus Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Experten verschiedener Fachdisziplinen hat aus den Anträgen jetzt die Projekte herausgesucht, die gefördert werden. Die Stadt Gelsenkirchen gehört mit dem „Energielabor Ruhr“ zu den ausgewählten Kommunen.