21. November 2014, 10:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „Ein Sommer in der Provence“ endet am Sonntag, 23. November, um 12.45 Uhr bzw. Montag, 24. November, um 18 und 20.30 Uhr die Monatsreihe „Familie“ des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6). Am Dienstag, 25. November, um 18 und 20:30 Uhr folgt am gleichen Ort die Literaturverfilmung „A Most Wanted Man“. In der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) zeigt das KoKi am Mittwoch, 26. November, um 19:30 Uhr „Monsieur Claude und seine Töchter“.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Vor der malerischen Kulisse der sommerlichen Provence entfaltet die französische Regisseurin Rose Bosch mit „Ein Sommer in der Provence“ ein sensibles, facettenreiches Familienporträt um die Annäherung der Generationen. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „wertvoll“. — Die Jugendlichen Léa (Chloé Jouannet) und Adrien (Hugo Dessioux) sowie deren kleiner gehörloser Bruder Théo (Lukas Pelissier) verbringen die Sommerferien zum ersten Mal bei Großvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Der Urlaub in der Provence steht unter keinem guten Stern, nicht nur wegen der Ankündigung ihres Vaters, die Familie verlassen zu wollen, sondern auch, weil es schnell zu Konflikten zwischen den Geschwistern und Paul kommt. Es beginnt eine turbulente Zeit, in der beide Generationen schließlich versuchen, Vorbehalte zu überwinden, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind.
Nach John le Carrés populärem Roman „Marionetten“ entwarf der renommierte Fotograf, Videoclipkünstler und Filmregisseur Anton Corbijn mit „A Most Wanted Man“ einen komplexen, atmosphärisch dichten und vorzüglich visualisierten Thriller, dessen Spannung sich aus einem verschachtelten Geflecht von Schachzügen mit ungewissem Ausgang ergibt. Der jüngst verstorbene Ausnahmeschauspieler Philip Seymour Hoffman ist hier in seiner letzten großen Rolle zu sehen. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Sundance, Moskau und Rio des Janeiro (alle 2013). — Der von Folter gezeichnete Flüchtling Issa Karpov (Grigoriy Dobrygin), halb Russe, halb Tschetschene, taucht eines Tages in Hamburg auf. Als er Kontakt zur hiesigen islamischen Gemeinde knüpft, schrillen beim deutschen und amerikanischen Geheimdienst die Alarmglocken. Nichts an dem geheimnisvollen Mann passt zusammen. Ist er Opfer, Täter, Betrüger oder ein extremistischer Fanatiker? Karpovs Ankunft löst eine Kette von ungeahnten, gefährlichen Ereignissen aus, in die der undurchsichtige Privatbankier Thomas Brue (Willem Dafoe), die idealistische Anwältin Annabel Richter (Rachel McAdams) und Günther Bachmann (Seymour Hoffman), der eigenwillige Leiter einer inoffiziellen und autonom operierenden deutschen Antiterroreinheit, verwickelt werden.
In dem Film „Monsieur Claude und seine Töchter“ von Philippe de Chauveron hat das konservativ katholische Ehepaar Claude und Marie Verneuil (Christian Clavier, Chantal Lauby) vier attraktive Töchter und hoff auf „attraktive, französische und männliche“ Schwiegersöhne. Doch die ersten drei Töchter heiraten einen Chinesen, einen Muslim und einen Juden, was den Familienfrieden erheblich stört. So liegt die ganze Hoffnung der Eltern auf ihrer Jüngsten, Laure (Elodie Fontan). Sie ist mit einem französischen Katholiken liiert, der dann aber ausgerechnet ein Schwarzer ist. Bei den Hochzeitsvorbereitungen lassen die Eltern nichts unversucht, die Verbindung zu verhindern.