24. November 2014, 16:19 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 24. November 2014, 16:19 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Gute Nachrichten für Gelsenkirchen: Die DEUTSCHE LAGERHAUS GESELLSCHAFT GmbH & Co. KG (DLG) kommt in den Gewerbepark A42 nach Gelsenkirchen. Mit der Ansiedlung des Unternehmens entstehen nach eigenen Angaben des Unternehmens im ersten Schritt rund 200 neue Arbeitsplätze. Weitere sollen folgen. Damit gehört die Ansiedlung von DLG zu den größten Gewerbeansiedlungen der vergangenen Jahre. Das Unternehmen versteht sich als Logistik-Dienstleister und verfügt über ein Bestandsportfolio mit einer Nutzfläche von ca. 820.000 m², die Grundstücksflächen machen ca. 1,4 Mio. m² aus. Mit einer Ansiedlung in Gelsenkirchen soll das Netzwerk von Lager- und Logistikimmobilien weiter verbessert werden.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Das ist ein positives Signal für alle Arbeitssuchenden. Die Ansiedlung der DLG bringt wichtige Arbeitsplätze für Gelsenkirchen, die Schaffung weiterer Jobs im Gewerbepark A42 befindet sich auf einem guten Weg.“
Wirtschaftsförderungsdezernent, Dr. Christopher-Schmitt: „Der Gewerbepark A 42 bietet weiträumige Gewerbe- und Industrieflächen mit einer nahezu unschlagbar günstigen Autobahnanbindung. Wir freuen uns, dass dieses Areal nun adäquat genutzt wird. Eine solche Unternehmensansiedlung kann man nicht alle Tage verkünden.“
Mit einer ersten Information des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Beschäftigungsförderung und Tourismus in der Sitzung am 4. Dezember sollen die Weichen für eine kurzfristige Bauantragsstellung mit dem Ziel zur Betriebsaufnahme im Sommer 2015 gestellt werden. Die Verträge zwischen der DEUTSCHE LAGERHAUS GESELLSCHAFT und dem Grundstückseigentümer NRW.URBAN konnten jetzt mit Unterstützung der Gelsenkirchener Wirtschaftsförderung abgeschlossen werden.
In einem zweiten Bauabschnitt soll für eine zusätzliche logistische Nutzung eine weitere Betriebsimmobilie errichtet werden. Voraussetzung dafür ist allerdings noch die Änderung des Bebauungsplans. Hier kann mit einem weiteren Arbeitsplatzeffekt von 200 Beschäftigten gerechnet werden.
Das Unternehmen IKEA, das ebenfalls Interesse an dem Standort hatte, hat es aus strategischen Gründen vorgezogen, nicht die Fläche des Gewerbeparks zu übernehmen. Gleichwohl befindet sich die Stadt Gelsenkirchen weiterhin in Gesprächen mit dem Regionalverband Ruhr und den Nachbarstädten, um die Ansiedlung eines IKEA-Möbelhauses im unmittelbaren Gelsenkirchener Einzugsbereich zu realisieren. Dabei wird es auch darum gehen, im Falle der Ansiedlung dafür zu sorgen, dass sowohl die Kommunen als auch die Kunden gemeinsam von dieser Nähe profitieren.