25. November 2014, 09:32 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Jahr 2014 jährt sich zum 100. Male der Beginn des Ersten Weltkriegs, der als „Urkatastrophe“ die weitere Entwicklung des 20. Jahrhunderts prägen sollte. Auch für Buer markierte dieser „Große Krieg“ eine Zäsur. Über die Auswirkungen des Krieges, die die junge Bergbaustadt grundlegend veränderten, berichtet am Donnerstag, 27. November 2014, um 18 Uhr Dr. Daniel Schmidt vom Institut für Stadtgeschichte in einem öffentlichen Vortrag. Veranstaltungsort ist der Raum „Cottbus“, der frühere Ratssaal im Rathaus Buer, Goldbergstr. 12, 45894 Gelsenkirchen.
Die Veranstaltung findet auch an einem historischen Erinnerungsort statt: Am Eingang des Saales befinden sich die Tafeln, die an die gefallenen Beamten und Angestellten der Stadtverwaltung von Buer erinnern.
In seinem Vortrag wird sich Daniel Schmidt insbesondere mit Kriegsbeginn und Mobilmachung in Buer, mit den Folgen des Krieges für den Bergbau, mit der Mobilisierung der „Heimatfront“ während des Krieges sowie mit der Rolle des Ersten Weltkriegs in der lokalen Erinnerungskultur befassen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos. Der Vortragssaal befindet sich im 1. Obergeschoss des Rathauses Buer. Der Zugang erfolgt am besten über das alte Hauptportal am Rathausplatz.