09. Dezember 2014, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ab 2015 gibt es im interkommunalen Stadterneuerungsgebiet Hassel.Westerholt.Bertlich einen Quartiersfonds, um Projektideen und Aktionen zu unterstützen, die einen positiven Effekt für das Programmgebiet haben und den Stadtteilen zu Gute kommen.
Mit dem Geld des Quartiersfonds können bürgerschaftliche Projekte gefördert werden, die das Gemeinschaftsgefühl und das Engagement der Menschen im Programmgebiet Hassel.Westerholt.Bertlich stärken. Die Skala reicht dabei von privat organisierten Projekten zur Verschönerung des Wohnumfeldes über Vorhaben zur Verbesserung des Stadtteilimages und des kulturellen Lebens bis hin zu gemeinschaftlichen Aktivitäten und Festen zur Stärkung von Nachbarschaften und des Zusammenlebens. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Institutionen, etc. aus dem Stadterneuerungsgebiet Hassel.Westerholt.Bertlich sind aufgerufen, 2015 Projektanträge zu stellen.
Die Entscheidung über die eingereichten Anträge trifft künftig der Gebietsbeirat Hassel.Westerholt.Bertlich, der sich am 4. Dezember 2014 zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen hat. Im Rahmen dieser Sitzung wurden unter anderem die Richtlinien für die Vergabe von Mitteln aus dem Quartiersfonds entworfen.
Das Stadtteilbüro berät ab sofort alle Interessierten darüber, was bei der Beantragung und Durchführung eines Projektes aus dem Quartiersfonds zu beachten ist. Nach Zustimmung der Stadträte Anfang 2015 werden im nächsten Jahr erste Projekte aus dem Quartiersfonds durch den Gebietsbeirat genehmigt.
Für Fragen steht das Stadtteilbüro Hassel.Westerholt.Bertlich, Egonstraße 4, 45896 Gelsenkirchen, Tel. 0209/169 69 22, info@stadterneuerung-hwb.de gerne zur Verfügung.
Hintergrund:
Die Folgen des Strukturwandels und der demografischen Entwicklung sind auch rund um die ehemalige Zeche Westerholt auf der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Herten sichtbar. Daher engagieren sich die beiden Städte gemeinsam, um die Stadtteile Hassel, Westerholt und Bertlich mit insgesamt 34.000 Menschen weiterzuentwickeln. Ein lebenswertes Umfeld und ein ausreichendes Angebot an Nahversorgung, Infrastruktureinrichtungen und sozialen Angeboten sollen die Wohnquartiere für die Zukunft rüsten. Neben den Bürgerinnen und Bürgern sind auch die lokalen Akteure, Institutionen und Vereine eingeladen, sich in den nächsten Jahren am Erneuerungsprozess zu