10. Dezember 2014, 16:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute gemeinsam mit Vertretern der Westfälischen Hochschule heute ein neues Programm zum Ausbau des Talentscoutings in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Das Land wird in den kommenden vier Jahren rund 22 Millionen Euro in die Talentförderung im Hochschulbereich investieren. An der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen wird als Servicestelle ein NRW-Zentrum für Talentförderung eingerichtet.
Das Programm geht auf die Arbeit des Talentscouts Suat Yilmaz zurück, der mit seinem Team in den Schulen des Ruhrgebiets sehr erfolgreich nach begabten Schülerinnen und Schülern sucht, für die ein Studium bisher viel zu selten in Frage kommt. Zu diesem Personenkreis gehören insbesondere Jugendliche aus Nichtakademiker- und Migrantenfamilien.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Wir haben es uns in Gelsenkirchen zum Ziel gesetzt, dass es nicht von Herkunft, Bildungsgrad und Reichtum der Eltern abhängt, wie sich ein Kind entwickelt, wie gesund es ist, welche Bildungs- und damit auch welche Zukunftschancen es hat. Hier haben wir in den vergangenen Jahren mit viel Mühe eine lückenlose Betreuungskette aufgebaut. Was in der frühkindlichen Bildung beginnt, setzt sich beim Talentscouting hier in den weiterführenden Schulen und schlussendlich an der Hochschule fort. Mit dem neuen Programm findet der Gelsenkirchener Weg eine weitere Bestätigung.“
Der Oberbürgermeister beglückwünschte den Präsidenten der Westfälischen Hochschule, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, und den Entwickler des Talentscoutings, Suat Yilmaz zu dem Erfolg und zur Bestätigung ihrer Arbeit durch das Wissenschaftsministerium.
Für den Ausbau des Talentscoutings stellt das Land NRW in den kommenden vier Jahren rund 22 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen auf die Servicestelle Gelsenkirchen 1,5 Millionen Euro pro Jahr.