12. Dezember 2014, 10:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Als Filmwunsch zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 14. Dezember, um 12:45 Uhr und am Montag, 15. Dezember, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) den US-amerikanischen Spielfilm „Das grenzt an Liebe“. In der Monatsreihe „Auf Leben und Tod“ folgt am Dienstag, 16. Dezember, zur gleichen Zeit am gleichen Ort die internationale Produktion „The Cut“. „Einmal Hans mit scharfer Soße“, ein deutscher Spielfilm von Buket Alakus, heißt es am Mittwoch, 17. Dezember, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf.
Der Eintritt kostet normal 5 € für eine Vorstellung bzw. 45 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Mit einem blendend aufgelegten Ensemble erzählt Rob Reiners charmante Komödie „Das grenzt an Liebe“ von der positiven Wandlung eines emotional verkümmerten Mannes. Offizieller Beitrag zum internationalen Filmfestival in Zürich 2014.— Der New Yorker Immobilienmakler Oren (Michael Douglas) ist durch den Tod seiner Ehefrau zum egoistischen Misanthropen geworden, der für Menschen nur noch Verachtung empfindet und sie das auch deutlich spüren lässt. Eines Tages besucht ihn sein Sohn Luke, zu dem er schon lange keinen Kontakt mehr hatte. Oren erfährt von der Existenz seiner inzwischen neunjährigen Enkelin Sarah (Sterling Jerins), auf die er nun aufpassen soll, weil Luke eine mehrmonatige Haftstrafe antreten muss. Zähneknirschend willigt er ein – und ist mit der neuen Situation schnell überfordert. Hilfe findet er bei der Nachbarin Leah (Diane Keaton), einer äußerst warmherzigen Witwe, die sich rührend um das Mädchen kümmert. Ganz allmählich beginnt das versteinerte Herz des Griesgrams zu erweichen.
Nach „Gegen die Wand“ und „Auf der anderen Seite“ beschließt Fatih Akin mit „The Cut“ seine Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“. Im Rahmen einer emotional aufwühlenden Geschichte thematisiert der deutsch-türkische Regisseur den Völkermord an den Armeniern und inszeniert die Odyssee des Protagonisten als eine Art gleichnishaften Kreuzweg, auf dessen Stationen die Hauptfigur Leid und Unmenschlichkeit, aber auch Hoffnung und Freundschaft erlebt. Offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Venedig, Zürich und London (alle 2014). — Das Osmanische Reich 1915. In der Stadt Mardin treibt die türkische Gendarmerie eines Nachts sämtliche armenischen Männer zusammen. Unter ihnen ist auch der junge Schmied Nazaret (Tahar Rahim), der wie die anderen in die Wüste gebracht wird, um dort Zwangsarbeit zu verrichten. Einige Zeit später folgt der Befehl, die verschleppten Männer hinzurichten. Wie durch ein Wunder entgeht Nazaret dem Massaker und kann fliehen. Als er erfährt, dass seine beiden Zwillingstöchter noch am Leben sind, begibt er sich auf eine rastlose Suche, die ihn von der syrischen Wüste über Kuba bis in die USA führt.
In der Komödie „Einmal Hans mit scharfer Soße“ würde die schwangere Fatma (Sesede Ferziyan) gerne ihren Partner heiraten. Nach anatolischer Tradition wollen ihre Eltern, Vater Ismael (Adnan Maral) und Mutter Emine (Şiir Eloğlu), jedoch, dass zuvor Fatmas ältere Schwester Hatice (Idil Üner) verheiratet sein muss. Diese ist allerdings auf der Suche nach einem Traummann, der deutsch sein, aber mediterranes Temperament haben soll. Also ein „Hans mit scharfer Soße“. Fatmas Babybauch wächst, und Hatice muss sich beeilen.