12. Dezember 2014, 12:44 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 12. Dezember 2014, 12:44 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das ehemalige Kraftwerksgelände Graf Bismarck in Gelsenkirchen ist in den zurückliegenden Jahren aufwendig entwickelt worden. Die Vision vom „Arbeiten und Wohnen zwischen Wald und Wasser“ ist heute bereits in Teilen Wirklichkeit geworden. Jetzt ist die Johannes-Rau-Allee an die Münsterstraße angebunden worden und die äußere Erschließung des Areals damit vollendet.
Die offizielle Eröffnung fand am 12. Dezember 2014 durch Gabriele Preuß (Mitglied des Europäischen Parlaments), Detlev Preuß (Bezirksbürgermeister) sowie Vertretern von NRW.URBAN und der Stadtverwaltung statt.
Der Ausbau der Münsterstraße zu einer signalisierten Kreuzung mit der Johannes-Rau-Allee ist ein zentraler Bestandteil der seit 2003 von der Stadt Gelsenkirchen zusammen mit der NRW.URBAN als Treuhänderin des Landes NRW betriebenen Erschließung Graf Bismarcks.
Den Bauarbeiten gingen umfangreiche Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW (als Straßenbaulastträger der Münsterstraße) sowie der BoGeStra voraus.
Im Dezember 2013 wurden in einem europaweiten Verfahren die Straßenbau-arbeiten ausgeschrieben. Auf der Grundlage dieser Ausschreibung erhielt die Firma Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH aus Herne den entsprechenden Auftrag.
Anfang April erfolgte der Baubeginn. Bevor mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten begonnen werden konnte, musste eine vermutete Blindgängereinschlagstelle auf der Münsterstraße durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg überprüft werden. Außerdem waren vorab umfangreiche Arbeiten zur Umlegung von Versorgungsleitungen notwendig. Letztendlich wurde die Münsterstraße auf einer Länge von rd. 250m komplett ausgebaut und mit einer zusätzlichen Linksabbiegespur aus Richtung Süden und einer Rechtsabbiegespur aus Richtung Norden neu ausgebaut. Außerdem wurden im Bereich der neuen Kreuzung die Straßenbahngleise ausgebaut und durch überfahrbare Schienen ersetzt.
Parallel zu diesen Arbeiten hat NRW.URBAN auch die Arbeiten zur Lieferung und Montage der Lichtsignalanlage europaweit ausgeschrieben. Diese Arbeiten wurden von der Siemens AG aus Essen durchgeführt.
Durch eine gute Zusammenarbeit aller Mitwirkenden konnte die ursprünglich vorgesehene Bauzeit verkürzt und die Baustelle noch in 2014 beendet werden.
Das Gesamtbauvolumen für diesen Umbau beträgt ca. 1,9 Mio Euro (brutto).
Zusammen mit dem bereits vorhandenen Anschluss an die Alfred-Zingler-Straße ist die Johannes-Rau-Allee nun mit dem Anschluss Münsterstraße an beiden Enden mit dem Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt verknüpft. Die neuen Baugebiete sind sowohl aus Schalke-Nord als auch aus Bismarck zu erreichen. Insgesamt sind direkt an der Johannes-Rau-Allee neben dem vorhandenen und den im Bau befindlichen Vorhaben noch rund 5,5 ha Gewerbe- und Mischgebietsfläche erhältlich.
Kontaktperson:
Ingo Stapperfenne
Stadt Gelsenkirchen
Referat Stadtplanung
Rathaus Buer, 45875 Gelsenkirchen
Tel.: 0209-169-4311
Ingo.Stapperfenne@gelsenkirchen.de