10. Mai 2017, 14:02 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen geht weiter konsequent gegen die Vermietung von Schrottimmobilen vor. Dank eines von der Landesregierung aufgelegten Modellprojekts stehen Gelsenkirchen nunmehr Mittel aus dem Städtebauförderprogramm des Landes NRW zur Verfügung, um solche Häuser vom Markt zu nehmen und so Spekulanten die Geschäftsgrundlage zu entziehen.
Die Zusage des Förderbescheids über 5,7 Millionen Euro ist nun bei der Stadt eingegangen. Am morgigen Donnerstag tagt erstmals ein neuer Lenkungskreis bestehend aus Stadt, der Gelsenkirchener Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft mbH (ggw) und der Stadterneuerungsgesellschaft (SEG). Vorsitzender des Lenkungskreises ist Stadtbaurat Martin Harter.
Tatkräftig gehen die Mitglieder des Lenkungskreises an der Seite von Oberbürgermeister Frank Baranowski im Anschluss an die erste Sitzung zur Sache. Eine erste dieser Schrottimmobilien kann nun abgerissen werden. Das 1904 errichtete Gebäude auf der Bismarckstraße wurde von Zuwanderern bewohnt, bevor es nach mehrfachen Kontrollen 2015 von der Stadt für unbewohnbar erklärt wurde.
Pressevertreter sind vor Ort eingeladen am:
Donnerstag, 11. Mai 2017, 11 Uhr,
Bismarckstraße 300, 45889 Gelsenkirchen.
Neben Oberbürgermeister Frank Baranowski werden teilnehmen: Martin Harter (Stadtbaurat), Helga Sander (Geschäftsführerin SEG) sowie Harald Förster (Geschäftsführer ggw).