17. Dezember 2014, 11:21 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 17. Dezember 2014, 11:21 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Mit dem deutschen Spielfilm „Hin und weg“ beendet das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 21. Dezember, um 12.45 Uhr und Montag, 22. Dezember, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) seine Monatsreihe „Auf Leben und Tod“. In seiner Reihe „Neuer Dokumentarfilm“ beschließt des KoKi dann am Dienstag, 23. Dezember, um 18 und 20.30 Uhr mit „Yaloms Anleitung zum Glücklichsein“ das Jahresprogramm. Wie üblich finden zwischen Weihnachten und Neujahr keine KoKi-Veranstaltungen statt.
Der deutsche Regisseur Christian Zübert mit trifft „Hin und weg“ stets den richtigen Ton, wenn er zwischen dramatischen und humorvollen Momenten eine bewegende Geschichte entwickelt, die vom Tod handelt und doch vom Leben erzählt. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Locarno und London (beide 2014). — Schon seit langer Zeit unternehmen Hannes (Florian David Fitz) und seine Ehefrau Kiki (Julia Koschitz) alljährlich eine Radtour mit den gemeinsamen besten Freunden. Diesmal ist Hannes an der Reihe, das Reiseziel zu bestimmen. Als er sich für Belgien entscheidet, sind die anderen zunächst wenig begeistert. Nichtsdestotrotz läuft die Tour fröhlich an – bis Hannes offenbart, dass er an einer unheilbaren Krankheit leidet. Diese Reise soll seine letzte sein. Die Gruppe reagiert zunächst geschockt und ratlos, beschließt aber dann, zusammen mit Hannes das Leben noch einmal in vollen Zügen zu feiern.
Der 83-jährige amerikanische Psychoanalytiker, Psychiater und Schriftsteller Irvin D. Yalom gilt als der wohl bedeutendste Vertreter der existenziellen Psychotherapie. Neben erfolgreichen Romanen wie „Die rote Couch“, „Und Nietzsche weinte“ und „Die Schopenhauer-Kur“ hat er zahlreiche grundlegende Werke der Psychologie verfasst. Sabine Gisigers erhellende Dokumentation „Yaloms Anleitung zum Glücklichsein“ stellt diesen hochinteressanten Mann umfassend vor. Beleuchtet werden Yaloms Werdegang und Familienleben sowie sein therapeutischer Ansatz. Darüber hinaus bezieht Yalom Stellung zu elementaren Fragen: Wie führe ich ein glückliches und erfülltes Leben? Was bildet die Basis für eine harmonische Beziehung? Und wie kann ich alte Verhaltensmuster durchbrechen und mein eigenes Selbst finden? Entstanden ist „ein inspirierender Film, der nicht nur das einfühlsame Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit zeichnet, sondern auch die Leidenschaft weckt, sich und andere besser zu verstehen.“ (DOKUKANAL) Offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Locarno und São Paulo (beide 2014).
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung und 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.