27. April 2017, 11:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zugewanderte Familien haben über 100 verschiedene Herkunftssprachen nach Gelsenkirchen mitgebracht. Durch die Mehrsprachigkeit dieser Menschen entwickelt sich besonders für Gelsenkirchen eine kulturelle und sprachliche Vielfalt, die es als Ressource zu nutzen gilt. In einem ersten Schritt machen sich nun im Rahmen der Landesinitiative „Lebendige Mehrsprachigkeit“ sechs Modellregionen auf den Weg, mehrsprachige Angebote vor Ort auszubauen. Gelsenkirchen ist eine der Projektkommunen und gilt in Fragen der Integration seit Jahren als Vorbild für andere Städte im Ruhrgebiet und will auch diesmal mit gutem Beispiel vorangehen.
Haben Kinder aus mehrsprachigen Familien eine bessere Bildungsperspektive als Kinder, die nur mit einer Muttersprache aufwachsen? Diese Leitfrage soll bei der Auftaktveranstaltung „Lebendige Mehrsprachigkeit“ von Fachleuten erörtert werden, zu der die Stadt Gelsenkirchen und Arbeiterwohlfahrt (AWO) einladen. Pressevertreter sind dazu ebenfalls eingeladen am:
Dienstag, 2. Mai 2017, 17 Uhr,
AWO-Begegnungszentrum,
Grenzstraße 47, 45881 Gelsenkirchen.
Nach der Begrüßung durch Gudrun Wischnewski, AWO-Geschäftsführerin Gelsenkirchen/Bottrop, wird NRW-Staatssekretär Thorsten Klute als Schirmherr der bundesweit einmaligen Initiative „Lebendige Mehrsprachigkeit“ die Teilnehmer auf das Thema einstimmen.
Besonders geeignet für ein Foto ist die Begrüßung der Teilnehmer in 10 Sprachen durch Kinder um 17.30 Uhr. Im Anschluss spricht Bürgermeisterin Martina Rudowitz ein Grußwort.