23. Dezember 2014, 09:04 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 23. Dezember 2014, 09:04 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Im Januar führt die Reise der Hauptreihe des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen nach Großbritannien, einem Land, das über eine lange cineastische Tradition verfügt und in dem sich seit jeher ambitionierte einheimische Produktionen am Markt behaupten können. Zu sehen sind vier herausragende Filme, die als Komödie, Drama oder als Mischform aus beiden Genres die Lebendigkeit und Vielfältigkeit der aktuellen britischen Kinoszene belegen.
Den Auftakt der Monatsreihe macht am Sonntag/Montag, 4./5. Januar, „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“. Es folgen „Pride“ (13.1.), „Mr. Turner – Meister des Lichts“ (18./19.1.) und „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ (25./26.1.).
Außerdem präsentiert das KoKi im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) den Filmwunsch „Der Richter – Recht oder Ehre“ (6.1.), den neuen Dokumentarfilm „Das Salz der Erde“ (11./12.1.) sowie die Autorenfilme „Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“ (20.1.) und „Zwei Tage, eine Nacht“ (27.1.)
In der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) zeigt das KoKi am Mittwoch, 7. Januar, „More Than Honey“ und später „Nachtzug nach Lissabon“ (14.1.), „Der Butler“ (21.1.) und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (28.1.).
Dem britischen Regieduo Andy Hamilton und Guy Jenkin, Schöpfer der enorm erfolgreichen TV-Sitcom OUTNUMBERED, gelang mit „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“ (Schauburg, 4./5. Januar) ein erfrischende, herrlich verrückte, aber auch tiefgründige Familienkomödie, die immer wieder überraschende Wendungen bereithält und ganz besonders durch die schauspielerischen Leistungen der „kleinen“ Darstellerinnen und Darsteller beeindruckt. Offizieller Beitrag zum internationalen Filmfestival in Valladolid 2014. — Doug (David Tennant) und Abi (Rosamund Pike) McLeod fahren zusammen mit ihren drei quirligen Kindern in die schottischen Highlands, um dort den 75. Geburtstag von Dougs Vater Gordie (Billy Connolly) zu feiern. Weil es für den kranken Gordie vielleicht das letzte Fest sein könnte, wollen Doug und Abi weiterhin verheimlichen, dass sie kurz vor der Scheidung stehen – wahrlich keine leichte Aufgabe, denn die permanenten Spannungen zwischen den beiden und die Unberechenbarkeit der Sprösslinge verursachen heftigen Stress. Zudem nerven sie Dougs penibler Bruder und dessen neurotische Ehefrau. Dem eigenwilligen Gordie ist der ganze Familien- und Geburtstagsrummel sowieso zu viel. Kurzerhand verschwindet er mit den Kindern zum Strand. Als die Geschwister ohne ihren Opa zurückkehren, haben sie ein erstaunliches Ereignis zu berichten, das ungeahnte Turbulenzen auslöst.
David Dobkins wohl ausgewogene Mischung aus Familiendrama und Justizthriller „Der Richter – Recht oder Ehre“ (Schauburg, 6.1.) erzählt im Kern eine emotional packende Vater-Sohn-Geschichte und überzeugt vor allem durch die brillanten Leistungen der Hauptdarsteller Robert Downey Jr. und Robert Duvall. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Toronto, Mill Valley und Rio de Janeiro (alle 2014). — Hank Palmer (Robert Downey Jr.) ist ein enorm erfolgreicher Anwalt, der keine Skrupel kennt. Er genießt den Ruf, gegen fürstliche Bezahlung selbst für ausgewiesene Schwerverbrecher einen Freispruch erwirken zu können. Nach dem Tod der Mutter reist er widerwillig von Chicago in seinen kleinen Heimatort im ländlichen Indiana, wo Vater Joseph (Robert Duvall) seit 50 Jahren das Richteramt ausübt. Das Verhältnis der beiden ist schon lange zerrüttet. Dementsprechend eisig verläuft das Wiedersehen. Hank will schnellstmöglich wieder zurück nach Chicago, doch als Joseph wegen Mordes angeklagt wird, weil er einen Mann mutwillig überfahren haben soll, übernimmt der Star-Anwalt die Verteidigung des eigenen Vaters.
„More Than Honey“ von Markus Imhoof (Gesamtschule Ückendorf, 7.1.) ist ein faszinierender und aufschlussreicher Dokumentarfilm über die Lebenswelt der Bienen und ihre Bedeutung für den Menschen und die Natur.
Die Vorstellungen in der Schauburg beginnen am Sonntag um 12:45 Uhr sowie am Montag und Dienstag um 18 und 20:30 Uhr. In der Gesamtschule Ückendorf läuft der Film jeweils ab 19:30 Uhr.
Der Eintritt kostet normal 5 € für eine Vorstellung bzw. 45 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.