13. Januar 2015, 10:40 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Um Informationen und Gespräch zum humanen Sterben geht es in der Veranstaltung „Das Ende bewusst gestalten“ am Mittwoch, 21. Januar um 19 Uhr im Kulturraum „die flora“ (Florastraße 26, GE-Altstadt), einer Veranstaltung des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband NRW.
Angesprochen werden unter anderem folgende Fragen: Was kommt auf mich zu am Ende meines Lebens? Wie kann ich Einfluss nehmen, wenn ich alt und krank bin? Wie kann ich meinem Willen Geltung verschaffen, wenn ich nicht mehr entscheidungsfähig bin? Wie will ich sterben? Auf welche Hilfe beim Sterben kann ich rechnen? Kann ich auch Hilfe zum Sterben bekommen? Was geschieht, wenn ich nicht rechtzeitig Vorsorge treffe? Die Diskussion im Bundestag über Beihilfe zur Selbsttötung, über nicht ausreichende Palliativ- und Hospizversorgung ist ein guter Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen: Wie will und wie kann ich einmal sterben?
Informationen geben Eva-Maria Rellecke und Erwin Kresse.
Eva-Maria Rellecke, Diplom-Psychologin, vormals Ethikberaterin im Bergmannsheil Bochum, klärt auf über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und allgemein über die Bedeutung des Patientenwillens bei medizinischen Behandlungen.
Erwin Kress, Experte des Humanistischen Verbandes Deutschland für Selbstbestimmung am Lebensende, spricht über aktive und passive Sterbehilfe sowie über die öffentliche Diskussion z. B. in Kirche und Politik zum Verbot organisierter Hilfe bei einer Lebens- und Leidensbeendigung von freiwillensfähigen und selbstbestimmten Menschen.
Nach den Referaten besteht ausreichend Zeit für Diskussion und Gespräch. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.