14. Januar 2015, 10:43 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 14. Januar 2015, 10:43 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen setzt seine Monatsreihe „Filmland Großbritannien“ mit „Mr. Turner – Meister des Lichts“ im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) fort. Die Vorstellungen beginnen am Sonntag, 18. Januar um 12.15 sowie am Montag, 19. Januar um 17.15 und 20 Uhr. In der Reihe „Autorenfilm“ folgt am Dienstag, 20. Januar um 18 und 20.30 Uhr „Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“. In der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) zeigt das KoKi am Mittwoch, 21. Januar um 19.30 Uhr „Der Butler“.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Mike Leighs sehenswertes Biopic „Mr. Turner – Meister des Lichts“ widmet sich den letzten 25 Lebensjahren des berühmten britischen Malers Joseph Mallord William Turner (1775-1851) und zeichnet nicht nur ein facettenreiches, visuell bestechendes Künstlerporträt, sondern vermittelt auch treffend die Zeitumstände und ihre Heraus-forderungen. Ausgezeichnet u. a. beim Internationalen Filmfestival in Cannes 2014 mit dem Preis für den „Besten Hauptdarsteller“ (Timothy Spall) und dem „Vulcan Award“ für die herausragende Arbeit von Kameramann Dick Pope. — Um das Jahr 1825 genießt der Landschaftsmaler William Turner (Timothy Spall) sein Leben in vollen Zü-gen. Eigenwillig und undiplomatisch stößt er großspurig vielen Mitgliedern der „Londoner Royal Academy of Arts“ vor den Kopf. Privat teilt er sich die Wohnung mit seinem Vater William (Paul Jesson) und dessen Haushälterin Danby (Dorothy Atkinso). Mit dem Tod seines Vaters gerät William Jr. In eine tiefe persönliche und künstlerische Krise.
Das atmosphärisch dichte, visuell bestechende Regiedebüt „Nightscrawler – Jede Nacht hat ihren Preis“ des Drehbuchautors Dan Gilroy beeindruckt ebenso als intensives Psychogramm eines Soziopathen wie als bitterböse Kritik an den Mechanismen der modernen Medien. Nominiert für fünf „Independent „Spirit Awards“ 2015, darunter in den Kategorien „Bester Debütfilm“, „Bester Hauptdarsteller“ (Jake Gyllenhaal) und „Bestes Drehbuch“. — Lou (Jake Gyllenhaal) lebt zurückgezogen in Los Angeles und hält sich mit kleinen Diebstählen über Wasser. Bei der erfolglosen Suche nach einem legalen Job kommt er auf die Idee, spektakuläre Unfälle und Verbrechen zu filmen, um das Bildmaterial an lokale TV-Stationen zu verkaufen. Schnell lernt er, dass Nahaufnahmen der Opfer und unmittelbar beteiligten Personen ganz besonders gefragt sind. Reißenden Absatz findet er bei Nina (Rene Russo), der Nachrichtenchefin eines erfolglosen Fernsehsenders. Die rücksichtlose Journalistin ahnt nicht, dass Lou in seinem Drang nach Anerkennung bereit ist, alle Grenzen zu überschreiten.
Lee Daniels’ bewegendes Drama „Der Butler“ er-zählt die Lebensgeschichte eines Afroamerikaners, der von den 1950er- bis 1980er-Jahren im Weißen Haus als Butler arbeitete.