21. Januar 2015, 10:28 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit der Filmbiographie „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ beendet das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen seine Monatsreihe „Filmland Großbritannien“ und zeigt den Film am Sonntag, 25. Januar um 12.45 Uhr sowie am Montag, 26. Januar, um 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6). Am gleichen Ort folgt am Dienstag, 27. Januar um 18 und 20.30 Uhr „Zwei Tage, eine Nacht“ als „Autorenfilm“. In der Gesamtschule Ückendorf präsentiert das KoKi am Mittwoch, 28. Januar um 19.30 Uhr den schwedischen Spielfilm „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf den Memoiren von Stephen Hawkings langjähriger Ehefrau Jane entwarf der britische Regisseur James Marsh mit „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ ein ausgesprochen bewegendes Drama um eines der größten Genies unserer Zeit. Der Film „ist vor allem ein Film über eine starke und unumstößliche Liebe, die sich gegen das Schicksal stellt. Unendlich schön und inspirierend.“ (aus der Jurybegründung zur Vergabe des FBW-Prädikats „besonders wertvoll“) Ausgezeichnet u. a. beim internationalen Filmfestival in Mill Valley 2014 mit dem „World Cinema Gold Award“. — Anfang der 1960er-Jahre studiert Stephen Hawking (Eddie Redmayne) Physik an der Universität in Cambridge. Auf einer Party lernt er die Sprachenstudentin Jane Wilde (Felicity Jones) kennen. Diese ist fasziniert vom ehrgeizigen Stephen, der seine Forschungen über das Universum und die Zeit vorantreibt. Die beiden werden ein glückliches Paar – bis die junge Liebe auf eine harte Probe stellt: Stephen muss erfahren, dass er an der degenerativen Nervenkrankheit ALS leidet. Laut den Ärzten verbleiben ihm nur noch wenige Jahre. Trotz der niederschmetternden Diagnose setzt er die wissenschaftliche Arbeit fort. Die Kraft dazu gibt ihm Jane, die Stephen aufopferungsvoll unterstützt.
„Zwei Tage, eine Nacht“ beschreibt eine absolute Stresssituation von Sandra (Marion Cotillard): Achtundvierzig Stunden hat sie Zeit, ihre Arbeitskollegen davon zu überzeugen, auf die begehrten Bonuszahlungen zu verzichten, damit sie ihren Job behalten kann. — Jean-Pierre und Luc Dardenne bringen das Problem mit vielen Details auf den Punkt. Der Film ist der belgische Kandidat für den „Oscar“ 2015 in der Kategorie „Bester nichtenglischsprachiger Film“ sowie offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Cannes, Sydney und Toronto (alle 2014).
„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ist ein originelles Schelmenstück voller schwarzem Humor um einen rüstigen Greis, der sich auf eine abenteuerliche Reise begibt – nach dem Roman von Jonas Jonasson.