22. Januar 2015, 10:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von den Alliierten befreit. Seit 1996 ist dieses Datum offiziell in der Bundesrepublik Deutschland den Opfern des Holocaust gewidmet. Erst im Oktober 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Mit der Gedenkfeier wird an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Regimes und an die erste Deportation Gelsenkirchener Juden am 27. Januar 1942 nach Riga erinnert.
Zur Gedenkfeier am Montag, 26. Januar 2015,
18 Uhr in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen, Georgstraße 2, 45879 Gelsenkirchen laden herzlich die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen und das Institut für Stadtgeschichte in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V. ein.
Das Ensemble Ruhr spielt in einer Fassung für Streichorchester eine Komposition des russisch-jüdischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg.
Rosa Pollak, Überlebende des Holocaust aus Ungarn, wird über ihre Zeit als jüdische Zwangsarbeiterin bei der Gelsenberg Benzin AG erzählen.