23. Januar 2015, 10:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Vertreter aus vier von Langzeitarbeitslosigkeit stark betroffenen Städten sind heute auf Initiative der Stadt Gelsenkirchen zu Gast bei Sozialdezernentin Karin Welge, um über Konzepte zu sprechen, die eine Teilhabe der Langzeitarbeitslosen am Arbeitsmarkt ermöglichen.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Vorschläge des im Jahr 2012 formulierten Gelsenkirchener Appells für einen sozialen Arbeitsmarkt, der auf eine kreative Lösung abzielt. Hier sollen öffentlich gefördert Tätigkeiten an gemeinnützigen Stellen ermöglicht werden, verbunden mit Qualifizierungsmaßnahmen und einer persönlichen Ansprache der Betroffenen. Den betroffenen Menschen soll so eine Perspektive geschaffen werden.
Der Gelsenkirchener Appell ist mit einem Konzept hinterlegt und wird von weiten Teilen der Stadtgesellschaft (Politik, Kirche und Wohlfahrtsverbände) mitgetragen. Die Stadt Gelsenkirchen hat sehr intensiv mit Trägern gesprochen und die Vorschläge konkretisiert und ausgearbeitet. Die Ergebnisse werden heute den Experten der anderen Städte vorgestellt, um eine gemeinsame Umsetzungsstrategie zu erarbeiten.
Hintergrund ist ein Besuch von Bundesarbeitsministerin Nahles im Mai 2014 in Gelsenkirchen. Damals hat die Ministerin gebeten, die Konzeption des ersten Pilotprojektes weiter auszuarbeiten. und zu erkunden, ob bei den 10 Kommunen mit der höchsten SGB II-Quote in Deutschland ebenfalls ein solcher sozialer Arbeitsmarkt eingerichtet werden sollte.
Über die Ergebnisse des Treffens wird Sozialdezernentin Karin Welge am Nachmittag informieren.