29. Januar 2015, 17:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Handelsblatt hat am 27. Januar 2015 in dem Beitrag "Die verlorene Zinswette“ die Frage nach möglichen höheren Zins- und Tilgungsraten für das Land NRW durch die Aufwertung des Schweizer Franken aufgeworfen. Unter Berufung auf eine Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU im Landtag NRW berichtete das Handelsblatt darüber hinaus, die Stadt Gelsenkirchen sei mit 452 Millionen Euro in Schweizer Franken verschuldet. Als Verantwortlichen dafür wurde der aktuelle Stadtkämmerer Georg Lunemann genannt. Richtig ist, dass nur vor Amtsantritt von Georg Lunemann in den Jahren 2008 und 2009 Darlehen im Wert von nur 75,3 Millionen Schweizer Franken aufgenommen wurden, was damals 50 Millionen Euro entsprach und heute rund 73 Millionen Euro bzw. einem Anteil von 6 Prozent an der Gesamtverschuldung entspricht. Georg Lunemann war insoweit für die Kreditaufnahme nicht verantwortlich. Eine entsprechende Klarstellung hat das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe vorgenommen.
Die Stadt Gelsenkirchen hat sich nach der Veröffentlichung ohne Vorbehalt hinter ihren Kämmerer gestellt und das Handelsblatt aufgefordert, die falschen Daten und die in dem Beitrag vorgenommenen persönlichen Vorwürfe gegen Dr. Lunemann zurückzunehmen. Das ist mit der Klarstellung des Handelsblattes jetzt geschehen.
In einer persönlichen Mail hat sich der Autor des Textes zudem bei Gelsenkirchens Stadtkämmerer Dr. Georg Lunemann für die Unannehmlichkeiten in Bezug auf den Artikel „Die verlorene Zinswette“ entschuldigt.