02. Februar 2015, 10:45 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Jugendförderung der Stadt Gelsenkirchen wird am Mittwoch, 11. Februar 2015, im Rahmen des internationalen „Red Hand Day“ wieder auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam machen. Weltweit wird am „Red Hand Day“ gegen Kinderrechtsverletzungen protestiert. Die rote Hand gilt als Symbol des Aktionstages.
Oberbürgermeister Frank Baranowski unterstützt die Aktion und wird in einem Redebeitrag über das Schicksal von Kindersoldaten in aller Welt sprechen. Eröffnet wird die Veranstaltung von dem Leiter der Gesamtschule Horst, Rolf Steinwede.
Kindersoldaten sind Kinder unter 15 Jahren, die rekrutiert und eingesetzt werden. Dabei spielt die Funktion gar keine Rolle, ob sie als Köche, Kämpfer, Spione, Nachrichtenüberbringer oder ob sie zu sexuellen Zwecken ausgenutzt werden. Die Stadt Gelsenkirchen möchte auf diese Missstände hinweisen und für die Rechte der Kinder werben.
Zum zweiten Mal nach 2014 findet dazu eine große Veranstaltung in Gelsenkirchen statt. In diesem Jahr findet die Aktion in Kooperation mit Schülern und Schülerinnen der 8. bis 10. Klasse der Gesamtschule Horst statt.
Von 11 bis 12:30 Uhr wird es in der Mehrzweckhalle der Gesamtschule Horst, Devensstraße 15, Aktionen und eine Ausstellung rund um das Thema „Keine Waffen in Kinderhände - Kinder haben Rechte“ geben.
Auf der Bühne kommen wieder Zeitzeugen zu Wort, Schülerinnen und Schüler werden ihr einstudiertes Theaterstück präsentieren und die Schülerbrassband rahmt das Bühnenprogramm musikalisch ein.
Ansprechpartner bei Rückfragen ist Udo Reinmuth unter der Rufnummer 0209 1699349.