06. Februar 2015, 10:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Projektteam Zuwanderung EU-Ost der Stadt Gelsenkirchen hat am Mittwoch erneut zwei Wohngebäude in Rotthausen kontrolliert. Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt, der Polizei und in Begleitung der Wohnungsaufsicht wurden die Gebäude Rotthauser Straße 113 und Karl-Meyer-Straße 41 aufgesucht. Zeitgleich fanden im Wohnumfeld Fahrzeugkontrollen statt. Die Aktionen wurden im Wohnumfeld positiv wahrgenommen.
Das Haus in der Rotthauser Straße befindet sich insgesamt in keinem guten Zustand. Auch stellte sich die Wohnungssituation im Gebäude anders dar als aus den Bauplänen ersichtlich. Die vorgefundenen Wohnungen sind jedoch grundsätzlich nachträglich genehmigungsfähig. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet.
Insgesamt wurden aber nur geringe schwerwiegende Mängel (Feuchtigkeit; stark verunreinigte Kellerräume) festgestellt. Auffällig waren die Versorgung von zwei Wohnungen ohne eingebauten Stromzähler, sowie ein sehr hohes Mietniveau. Ein gemeinsamer Ortstermin mit dem Eigentümer wird angestrebt.
Das Gebäude Karl-Meyer-Straße 41 befindet sich insgesamt betrachtet zwar in einem guten Zustand, jedoch mussten diverse sehr gefährliche Stromverkabelungen entfernt werden. Die Bewohner wurden mit Hilfe der Dolmetscher über den richtigen Umgang mit Strom ausführlich aufgeklärt. Außerdem wurden zwei Wohnungen auf dem Dachboden errichtet und nachträglich mit einem Gasanschluss versehen. Aufgrund fehlender Rettungswege wird die weitere Nutzung untersagt. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet.