11. Februar 2015, 10:49 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 11. Februar 2015, 10:49 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Eine gute Nachrichten kam jetzt von der Landeskoordinierung der Kommunalen Integrationszentren bei der Bezirksregierung Arnsberg: Von den zehn Stellen, die das Land NRW zur Unterstützung der Integration von sogenannten „Seiteneinsteigern“ in Schulen landesweit zur Verfügung stellt, geht eine nach Gelsenkirchen.
Dr. Manfred Beck, für Integration zuständiger Beigeordneter, begrüßt diese Unterstützung: „Gelsenkirchen gehört zu den Städten mit besonders hohen Zuwanderungsquoten. Im Kommunalen Integrationszentrum Gelsenkirchen ist zurzeit ein Kollege ausschließlich damit beschäftigt, die schulische Einordnung von frisch Zugewanderten zu organisieren. Seine ursprünglichen Aufgaben im Bereich der Förderung von Migrantenkindern müssen seit Längerem hinten anstehen. Durch diese ‚Entlastungsstelle‘, die das Land zur Verfügung stellt, kommen wir wieder etwas näher an die ‚normale‘ Aufgabenwahrnehmung heran.“
Noch vor einer Woche hatte eine Delegation von Schulformsprechern und Mitarbeitern des Referates Erziehung und Bildung unter Leitung von Dr. Beck die Bezirksregierung Münster aufgesucht um dem zuständigen Abteilungsleiter und den dortigen Fachdezernenten die Situation in Gelsenkirchen vor Augen zu führen. Dies scheint nun schneller Früchte zu tragen als von allen Beteiligten erwartet.
Manfred Beck: „Die Integration der zugewanderten Schülerinnen und Schüler aus EU-Staaten und aus Kriegsgebieten stellt eine große Herausforderung an alle Beteiligten dar. Sie funktioniert bislang nur wegen dem herausragenden Engagement vieler Lehrerinnen und Lehrer sowie Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung und von Freien Trägern der Jugendhilfe. Diese zusätzliche Unterstützung des Landes NRW bringt ein bisschen Entlastung.“