12. Februar 2015, 09:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „Magic in the Moonlight“ setzt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen seine Monatsreihe „Autorenfilme“ fort. Der Film geht am Sonntag, 15. Februar, um 12.45 Uhr sowie am Montag, 16. Februar, um 18 und 20.30 Uhr über die Leinwand im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6). Am gleichen Ort und ebenfalls um 18 und 20.30 Uhr läuft als „Neuer Dokumentarfilm“ am Dienstag, 17. Februar, „Titos Brille“. In der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) präsentiert das KoKi am Mittwoch 18. Februar, um 19.30 Uhr „Saving Mr. Banks“.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Vor der betörend schönen Kulisse der sommerlichen französischen Mittelmeerküste entfaltet der prominente Autorenfilmer Woody Allen mit „Magic in the Moonlight“ ein bezauberndes Kinovergnügen voller pointierter Dialoge, das im Stil einer klassischen Screwball Comedy („Screwball“ bezeichnet umgangssprachlich eine Person mit eigenartigen Angewohnheiten) von der Annäherung zweier gegensätzlicher Charaktere erzählt. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Zürich, Wien und Turin (alle 2014). — In den 1920er-Jahren ist Wei Ling Soo ein weltweit gefeierter Zauberkünstler. Kaum jemand weiß, dass sich hinter der Maske des geheimnisvollen Chinesen der arrogante Engländer Stanley (Colin Firth) verbirgt. Und der hält echte Magie und Spiritismus für absoluten Unfug. Auf Bitten eines Freundes reist Stanley an die Côte d’Azur, wo die Wahrsagerin Sophie (Emma Stone) für immenses Aufsehen sorgt und den Reichen fröhlich das Geld aus der Tasche zieht. Stanley soll die attraktive junge Frau als Betrügerin entlarven – und gerät schon bald selbst in ihren Bann.
Adriana Altaras stammt aus einem Land, das nicht mehr existiert: Jugoslawien. Die Tochter jüdischer Partisanen, die für Tito kämpften und die im Nachkriegsdeutschland einen Neuanfang wagten, erzählt in „Titos Brille“ von ihrer „strapaziösen Familie“. Heute ist sie Theaterregisseurin, Schauspielerin, Autorin, Mutter zweier Kinder und Ehefrau eines deutschen Katholiken. Zusammen mit der deutschen Dokumentarfilmerin Regina Schilling begibt sich Adriana Altares zu den prägenden Stationen ihres bewegten Lebens. Die aufschlussreiche Reise führt von Berlin über Gießen und dem Gardasee bis nach Zagreb, Split und Rab. Zwischen jüdischem Witz, Selbstironie und Ernsthaftigkeit reflektiert die Künstlerin die Geschichte der weit verstreuten Familie Altares, an der sich auch historische Ereignisse spiegeln. Offizieller Beitrag zur Filmkunstmesse Leipzig 2014.
John Lee Hancocks warmherziger Film „Saving Mr. Banks“ rekonstruiert jene turbulenten zwei Wochen, in denen Walt Disney und die Autorin P. L. Travers um die künstlerischen und vertraglichen Details einer „Mary Poppins“-Kinoadaption stritten.