18. Februar 2015, 10:43 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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„Homesman“ und
GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen beschließt mit „Die Sprache des Herzens – Das Leben der Marie Heurtin“ am Sonntag/Montag, 22./23. Februar, in der Schauburg (Horster Straße 6) seine Monatsreihe „Autorenfilme“. Am gleichen Ort läuft am Dienstag, 24. Februar, die Literaturverfilmung „Homesman“. In der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) zeigt das KoKi am Mittwoch, 25. Februar, „Miss Sixty“.
Die Vorstellungen in der Schauburg beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr sowie am Montag/Dienstag, um 18 und 20.30 Uhr. In der Gesamtschule Ückendorf läuft der Film ab 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Das auf einer wahren Begebenheit basierende Drama „Die Sprache des Herzens“ von Jean-Pierre Améris schildert behutsam und angenehm unsentimental die bewegende Geschichte einer Menschwerdung. Neben der ausgesprochen sensiblen Inszenierung beeindrucken vor allem die beiden brillant agierenden Hauptdarstellerinnen, die das Innenleben ihrer Figuren glaubwürdig zu transportieren verstehen. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“; offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Mill Valley, Locarno und Valladolid (alle 2014). — Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts. Blind und taub geboren, ist die 14-jährige Marie (Ariana Rivoire) unfähig zu jeder Art von Kommunikation. Ihr verzweifelter Vater bringt sie in ein Kloster, wird dort aber abgewiesen. Weil Schwester Marguerite (Isabelle Carré) die kurze Begegnung mit Marie tief berührt hat, ringt sie der strengen Mutter Oberin nach zähen Verhandlungen die Erlaubnis ab, sich um das verstörte Kind kümmern zu dürfen. Marguerite ist fest davon überzeugt, dass sie dem Mädchen helfen kann. Und so setzt sie alles daran, Maries Vertrauen zu gewinnen und ihr einen Zugang zur Welt zu verschaffen.
Tommy Lee Jones’ Verfilmung des Romans „The Homesman – Es führt ein Weg zurück“ von Glendon Swarthout demontiert anhand einer fesselnden Geschichte die Mythen der amerikanischen Pionierzeit und erzählt gleichzeitig eine universelle Parabel über menschliche Grenzerfahrungen. Offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Cannes, Toronto und Mill Valley (alle 2014). — Nebraska Mitte des 19. Jahrhunderts. Als drei Frauen aufgrund der harten Lebensbedingungen den Verstand verlieren, erklärt sich die ledige, fromme Farmerin Mary Bee Cuddy (Hilary Swank) bereit, die psychisch Erkrankten zu der Pfarrei einer Methodistengemeinde nach Iowa zu bringen, wo sie vielleicht geheilt werden können. Unterwegs begegnet Mary Bee dem Gesetzlosen George Briggs (Tommy Lee Jones), den sie vor dem Strick bewahrt und gegen Geld das Versprechen abnimmt, sie den kompletten Weg zu begleiten und zu beschützen. Es beginnt eine gefährliche Reise, in deren Verlauf sich die beiden ungleichen Charaktere näherkommen.
„Miss Sixty“ ist eine erfrischende, wendungsreiche Komödie um eine unangepasste Sechzigjährige mit Kinderwunsch und einen berufsjugendlichen Weiberhelden mit 1968er-Vergangenheit.