04. Januar 2017, 10:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Wochenprogramm des Kommunalen Kinos (KoKi) steht dieses Mal ganz im Zeichen von Tanz und Musik. Am Sonntag, 8. Januar 2017 um 12.45, sowie am Montag, den 9. Januar 2017 um 18 und 20.30 Uhr wird das von Stéphanie Di Giusto inszenierte Drama „Die Tänzerin“ gezeigt. Weiter geht es mit dem unter der Regie von Susanne Regina Meures entstandenen Dokumentarfilm „Raving Iran“, der am Dienstag, 10. Januar 2017 um 18 und 20.30 Uhr zu sehen ist.
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. Die aus den USA stammende Loïe Fuller (Soko) verzaubert in „Die Tänzerin“ jeden Abend das Publikum im Theater „Folies Bergère“ mit ihrem Serpentinentanz. Obwohl sie die strapaziöse Performance zunehmend schwächt, will sie den einzigartigen Stil weiter perfektionieren. Ihr zur Seite stehen der adlige Seelenverwandte Louis (Gaspard Ulliel) und die sanfte Gabrielle (Mélanie Thierry), die sie ebenso umsorgt wie erdet. Als sich Loïe der jungen, intriganten Tänzerin Isadora Duncan (Lily-Rose Depp) annimmt, muss sie schmerzlich erkennen, dass sie den Weg zum ganz großen Erfolg nur alleine gehen kann.
„Raving Iran“ ist das mit versteckten Kameras aufgenommene Porträt der beiden eng befreundeten Techno-DJs Anoosh und Arash aus Teheran. Weil elektronische Musik im Iran verboten ist, müssen sie ihrer Leidenschaft heimlich nachgehen. Mittlerweile müde und desillusioniert vom ewigen Versteckspiel vor der Polizei, organisieren sie unter gefährlichen Umständen einen letzten Rave in der Wüste. Als Anoosh festgenommen und kurzzeitig inhaftiert wird, erwägen die beiden jungen Männer ernsthaft, den Iran zu verlassen. Überraschenderweise erhalten sie dann eine Einladung von einem großen Schweizer Techno-Festival.
Alle Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.