02. Januar 2017, 11:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 02. Januar 2017, 11:00 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. In zwei Jahren akribischer Arbeit hat das Gelsenkirchener Institut für Stadtgeschichte einen der ältesten vorhandenen Aktenbestände gesichtet. Der Bestand stammt aus der Gemeinde und späteren Stadt Gelsenkirchen vor 1928. Diese Archivalien sind nun durch ein sogenanntes Findbuch erschlossen worden, das historisch Interessierten einen besseren Zugang zu den stadtgeschichtlichen Materialien ermöglicht.
Insgesamt enthält das Findbuch, das die Stadtarchivarin Claire Maunoury erstellte, Informationen zu über 3.245 Akten.
Das erste Exemplar des Findbuchs wird am
Freitag, 6. Januar 2017, um 11 Uhr,
im Archivmagazin des
Instituts für Stadtgeschichte,
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen
präsentiert.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.
Die Archivalien reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück und dokumentieren das Verwaltungshandeln sowie gesellschaftliche und politische Entwicklungen der Gemeinde und der Stadt Gelsenkirchen. Nun werden die Recherche in den wertvollen Quellen und der Einblick in die frühe Siedlungsgeschichte sowie auch die Geschichte des Industriezeitalters erheblich erleichtert. In den Archivalien finden sich die Unterlagen zur Verleihung der Stadtrechte, die Gelsenkirchen 1875 erhielt, oder auch Informationen über die Expansion wichtiger Industrieunternehmen wie der Mannesmann-Röhrenwerke oder des Gussstahlwerks.
Interessant ist auch das Programm des Besuchs Kaiser Wilhelms I. in Gelsenkirchen, der im Juni 1884 mehrere Stationen im Ruhrgebiet besichtigte.