23. Februar 2015, 10:37 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 23. Februar 2015, 10:37 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Gelsenkirchens Stadtkämmerer Dr. Georg Lunemann wird heute und morgen in Berlin gemeinsam mit 49 Vertretern anderer Städte vom Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" mit verschiedenen Bundespolitikern sprechen. Gemeinsam wollen sie Gerechtigkeit für Kommunen einfordern. Dabei geht es um eine verstärkte Bundes- und Länderunterstützung. Nur über diesen Weg können die vielfältigen Sparbemühungen in den Städten zur Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit führen.
Das parteiübergreifende Bündnis, dem sich inzwischen 51 Kommunen aus sieben Bundesländern angeschlossen haben, wird in der Hauptstadt von Bundestagsvizepräsident Peter Hintze empfangen und Vizekanzler Sigmar Gabriel treffen. Zuvor führen die Hauptverwaltungsbeamten und Kämmerer, die mehr als acht Millionen Einwohner vertreten, Gespräche mit den Bundestagsfraktionen.
Sie sind verabredet mit den Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU/CSU) und Thomas Oppermann (SPD), der parlamentarischen Geschäftsführerin Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen), dem stellvertretenden Fraktionschef der "Linken", Dietmar Bartsch, den Kommunalpolitischen Sprechern Ingbert Liebing (CDU/CSU), Bernhard Daldrup (SPD) und Kerstin Kassner (Die Linken) sowie einer Reihe weiterer Bundestagsabgeordneten.
Angeführt wird die Delegation des parteiübergreifenden Aktionsbündnisses von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) und ihrem Wuppertaler OB-Kollegen Peter Jung (CDU). Einhellige Forderung aller Aktionsmitglieder ist eine baldige Debatte im Bundestag zur nicht mehr gegebenen, aber vom Gesetzgeber geforderten Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen deutschen Kommunen.