24. Februar 2015, 10:34 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Um religiös motivierten Extremismus, insbesondere Salafismus, in Gelsenkirchen vorzubeugen, hat die Stadt jetzt zentrale Akteure zu einem konstituierenden Netzwerktreffen eingeladen. Dabei soll ein Ressort- und Dezernatsübergreifendes Handlungskonzept erarbeitet werden. Ziel ist es auch, nach einer ersten Stärken-Schwächen-Analyse, bereits existierende Projekte und Maßnahmen zu bündeln und aufeinander abzustimmen.
Unter dem Schwerpunkt „Allgemeine Prävention“ sollen zunächst geplante Maßnahmen vorgestellt und abgestimmt, der Bedarf an Fortbildungen und Fachtagungen für spezielle Zielgruppen ermittelt und die Organisation einer gemeinsamen Fachtagung geprüft werden.
Unter dem Gesichtspunkt Intervention wird sich das Netzwerk zunächst um eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Instrumente kümmern. Daraus resultierende Optimierungsbedarfe werden daran anschließend ermittelt und geklärt. Auch die Bildung eines Krisenteams wird dazu diskutiert.
In einem weiteren Schwerpunkt sollen Wege gefunden werden, wie professionelle Akteure durch Fort- und Weiterbildungen die Möglichkeit erhalten, ihre Handlungskompetenz zu steigern.
Für Rückfragen steht Dagmar Eckart unter der Rufnummer 0209 1698562 oder per E-Mail an dagmar.eckart@gelsenkirchen.de zur Verfügung.