21. Oktober 2016, 10:53 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski wird kommenden Mittwoch die 2. Gelsenkirchener Klimakonferenz eröffnen. Sie richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure aus der städtischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die sich über den aktuellen Stand der Maßnahmen für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel in unserer Stadt informieren wollen.
Außerdem soll von der Konferenz ein Impuls für die Verstärkung und die praktische Umsetzung der städtischen Klimaziele ausgehen – denn Themen wie die Erhöhung der Energieeffizienz und die Bekämpfung der negativen Folgen des Klimawandels gehen jeden in Gelsenkirchen etwas an.
Nach der Begrüßung wird Oberbürgermeister Frank Baranowski die Beitrittserklärung zum Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie unterzeichnen (etwa 14.15 Uhr). Die Stadt verpflichtet sich hierbei insbesondere dazu, „die Emissionen von Kohlendioxid (und möglicherweise anderer Treibhausgase) auf ihrem Gebiet bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren (gegenüber dem Jahr 1990), insbesondere durch eine verbesserte Energieeffizienz und eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen“ und „ihre Klimaresistenz durch Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen“.
Im Anschluss werfen Dr. Heinz-Peter Schmitz-Borchert und Dr. Gerhard Osadnik einen Blick zurück auf 20 Jahre Engagement in und für Gelsenkirchen, von den Anfängen der Solarstadt bis zur Weiterentwicklung in das Klimabündnis mit der Nachbarstadt Herten. Anschließend stehen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel im Fokus: Wo stehen wir aktuell in der Stadt Gelsenkirchen? Das Thema abrunden wird ein Ausblick in die Zukunft: Es werden Ergebnisse aus dem „Energielabor Ruhr“ im interkommunalen Stadterneuerungsgebiet Hassel.Westerholt.Bertlich präsentiert – hier wird beispielhaft ersichtlich, was heute und in Zukunft an Impulsen und Projekten auf den Weg gebracht werden muss, um die Ziele der Bundesregierung für 2050 in einem Pilotgebiet zu erreichen.
An Klima-Tischen geht es im zweiten Abschnitt der Konferenz ums Mitmachen und Mitanpacken. Ziel ist es, neue Perspektiven und Initiativen für den Klimaschutz in Gelsenkirchen zu entwickeln. Nach einer Einführung durch Moderatorin Julitta Münch haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an zehn Themenangeboten an Klima-Tischen zu beteiligen. An jedem Klima-Tisch stehen Expertinnen und Experten zur Verfügung, die anhand von Best-Practice-Beispielen (erste) Handlungsmöglichkeiten vorstellen werden. Unter Leitung einer Moderation sollen diese diskutiert und möglichst Vorschläge für Gelsenkirchen ausgelotet werden. Ergebnisse aus den Klima-Tischen werden in einer Abschlussrunde im Plenum vorgestellt.
Die Klimakonferenz findet statt am:
Mittwoch, 26. Oktober 2016, 14 bis 17.30 Uhr
(Einlass 13.30 Uhr),
Wissenschaftspark Gelsenkirchen,
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen.
Passend zum Thema ist ab Montag eine Ausstellung im Wissenschaftspark zu sehen: Was haben Treibhausgase eigentlich mit Gletschern und Schlittenhunden zu tun? Warum betrifft die Erderwärmung auch die Menschen in Gelsenkirchen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um den Klimawandel stehen vom 24. Oktober bis 1. November im Mittelpunkt der Ausstellung „Klima-Wandelt – Wie der Klima-wandel die Welt verändert“ im Wissenschaftspark (Glasarkade). Auf großformatigen Plakaten werden die Folgen des Klimawandels – sowohl welt-weit, wie auch für Gelsenkirchen- vorgestellt.
Die Ausstellung von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und dem Referat Umwelt der Stadt Gelsenkirchen ist eine von mehreren Veranstaltungen zum Thema Klima in diesem Monat: So findet parallel zur Ausstellung am 26.Oktober die Klimakonferenz und am 29. Oktober der klimaGEeniale Tag im Wissenschaftspark statt. Mehr Informationen zu beiden Veranstaltungen auch unter: www.klimagenial.de