19. Oktober 2016, 12:47 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Kunstmuseum Gelsenkirchen bietet am 20. Oktober 2016 eine zusätzliche Führung in der Reihe „Spaziergang durch das Museum“ zur Ausstellung „Raum und Objekt – ZeitRaum“ an.
Eindringen, aufladen – was auch immer ein Körper bewirkt, wenn er in Beziehung zu seiner Umgebung gesetzt wird: Es ist ein spannender Ausgangspunkt für die künstlerische Aufarbeitung von allem, was den Menschen samt seiner Sinne am Leben hält. Bereits zum 13. Mal versammelt der Kunstverein Gelsenkirchen zeitgenössische Objekt- und Installationskünstler unter dem Dach der Alten Villa.
Dieses kostenlose Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Spaß an Kunst haben, sich austauschen und noch etwas dazulernen möchten. Die Teilnahme an dem geführten Rundgang ist kostenfrei.
Von heute an (bis 17. Februar 2017) zeigt das Kunstmuseum Gelsenkirchen die Ausstellung „Landschaften des Impressionismus“ mit Werken aus der eigenen Sammlung im Schaufenster des Museums.
Licht und seine Wirkung sind zentral für die Maler des Impressionismus. Farben verstehen sie dabei als Träger des Lichts, daher finden sich häufig helle und leuchtende Farben in den Gemälden. Die Landschaftsmalerei bekommt im Impressionismus einen besonderen Stellenwert, lässt sich das Licht hier doch besonders gut darstellen. Um das Spiel von Licht und Farbe und den unmittelbaren Eindruck einzufangen, malten die Impressionisten ihre Landschaften nicht länger im Atelier, sondern direkt in der freien Natur. Lovis Corinth malt so seine Geliebte Charlotte Berendt, die er wenig später heiratete, malend an der Staffelei in einer weitläufigen Landschaft. Auch die unterschiedliche Stimmung des Lichts in den verschiedenen Jahreszeiten wird von den Künstlern ausgelotet. Auguste Herbin fängt das strahlende Licht eines Frühlingsmorgens ein und Gustave Loiseau die noch warmen Sonnenstrahlen des Herbstes. Julius Seyler und Maxime Maufra malen die besondere Atmosphäre an der Küste, wenn der Himmel sich im Meer spiegelt und am Horizont Blau und Violetttöne schimmern. Das intensive mediterrane Licht zeigt Maria Caspar-Filser in einer Campagnalandschaf. Kräftiges Terrakotta, leuchtendes Rot und Orange lassen die Hitze und das Licht Italiens spüren. Auch der formale Aufbau der impressionistischen Gemälde entfernt sich vom bisher Dagewesenen: Das Augenblickliche soll eingefangen werden und bedeutet auch den Verzicht auf einen starren Aufbau und einen vermeintlich zufälligen Bildausschnitt. So werden wie bei Henri Charles Manguin oder Max Slevogt