26. September 2016, 14:29 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Menschen, die oft gleich vor mehreren Krisen in ihrem Leben stehen, haben es schwer, den Zugang zu den regulären Hilfssystemen zu finden. Für genau solche Fälle haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ein Förderprogramm aufgelegt. Es soll den Betroffenen durch niedrigschwellige, flankierende Angebote und Ansprachen helfen, die richtige Unterstützung zu finden und zu nutzen.
Zielgruppe des Angebots sind in Gelsenkirchen neuzugewanderte Unionsbürger/-innen und deren Kinder sowie Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen. Das Förderprogramm wird durch den „Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)“ unterstützt.
Die Stadt Gelsenkirchen hat sich mit einem Förderantrag um die Mittel beworben und eine Zuwendung in Höhe von 921.487,21 € erhalten.
Zusammen mit den Projektpartnern „Arbeiterwohlfahrt – Unterbezirk Gelsenkirchen/ Bottrop“, „Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e.V.“ und dem Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen e.V. wird es ein gemeinsames Angebot geben.
Während der Caritasverband Anlaufstellen in der „Kleiderkammer“ in Rotthausen (Richard-Wagner-Straße 3) und in dem NeuStadtTreff (NeSt, Bochumer Straße 11) anbietet, suchen Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt und der Diakonie Zugewanderte zu Beratungszwecken auf und veranstalten dezentrale, mehrsprachige Sprechstunden.
Konkret werden durch diese Projekt Unterstützungsleistungen in Form von Ansprachen, Beratungen, Informationen und der Weitervermittlung an die Angebote des regulären Hilfesystems für die Neuzugewanderten erbracht.
Zur Eröffnung des Projekts sind die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen am
Donnerstag, 29. September 2016, 11 Uhr,
Rotthauser Caritas-Begegnungsstätte,
Richard-Wagner-Straße 3,
45884 Gelsenkirchen.
An dem Pressegespräch nehmen für den Caritasverband Eva Bittner und Judith Pryzgoddda, für die AWO Gudrun Wischnewski; Admir Bulic, für die Diakonie Mioara Boboc und für die Stadt Gelsenkirchen Sozialdezernent Luidger Wolterhoff und Kinga Wienczek teil.
Ansprechpartner für Medienrückfragen ist Uwe Gerwin 0209/169-2270.