20. September 2016, 14:23 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Die Stadt und Polizei Gelsenkirchen setzen neue Maßstäbe in der wegweisenden Zusammenarbeit. Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer und Oberbürgermeister Frank Baranowski unterzeichneten heute im Hans-Sachs-Haus einen Kooperationsvertrag. Die Kriminalität ist in Gelsenkirchen statistisch zwar auf einem 10-Jahres-Tiefstand, der Vertrag soll dennoch Sorge dafür tragen, dass sich die Menschen in Gelsenkirchen sicher fühlen.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Stadt, ob de facto oder gefühlt, liegt mir besonders am Herzen. Diese wichtige Aufgabe können wir nur gemeinsam mit der Stadt lösen. Darum stieß der Vorschlag einer engen Kooperation bei Oberbürgermeister Frank Baranowski sofort auf „offene Ohren“, betonte Polizeipräsidentin Frau Anne Heselhaus-Schröer.
„Damit ist Gelsenkirchen beim Thema Sicherheit gut aufgestellt. In Deutschland gibt es nicht viele derartige Vereinbarungen, die eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Kommune und Polizei vorsehen“, so Oberbürgermeister Frank Baranowski.
So heißt es im Kooperationsvertrag: „Es bedarf einer abgestimmten Gesamtplanung, welche Bewährtes erhält und innovative Chancen ergreift. Neben der sozialen Integration und den Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten, schafft eine nachhaltige und interdisziplinäre sowie fachübergreifende Stadtentwicklung – unter Einbeziehung der städtebaulichen Kriminalprävention - eine wesentliche Grundlage für die Strukturen, welche das Leben und Arbeiten in Gelsenkirchen sicherer machen und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung stärken.“
Zuerst umgesetzt werden soll eine gemeinsame Lageeinschätzung. Polizei und Stadtverwaltung tauschen raum- und themenbezogene Daten und Informationen aus, um ein möglichst umfassendes Bild der Sicherheitslage in Gelsenkirchen zu erhalten.