24. August 2016, 15:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die in einem Beitrag der WAZ-Gelsenkirchen von Anwohnern benannten Straftaten hat Oberbürgermeister Frank Baranowski zum Anlass genommen, sich unmittelbar an die zuständige Staatsanwaltschaft Essen zu wenden, mit der Bitte in diesen Fällen strafrechtliche Ermittlungen aufzunehmen.
Die in dem Beitrag beschriebenen Umstände sind der Polizei in Teilen bekannt und waren Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen. Zu den Beobachtungen eines vermeintlichen sexuellen Missbrauchs eines Kindes ist nach der Berichterstattung am heutigen Morgen bei der Polizei Gelsenkirchen ein Ermittlungsverfahren eröffnet worden.
Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer appelliert an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, bei Straftaten nicht wegzuschauen: „Alarmieren Sie die zuständigen Behörden. Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen und gehen jedem Hinweis konsequent nach.“
Frank Baranowski: „Ob an dieser oder an anderer Stelle im Stadtgebiet, wir werden keine Parallelgesellschaften dulden. Gemeinsam und in engem Schulterschluss mit der Polizei werden wird den Respekt der gesellschaftlichen Ordnung einfordern und durchsetzen. Ich habe die Verwaltung angewiesen, alle uns möglichen rechtlichen Optionen zu prüfen.“
Unabhängig von der Berichterstattung hat der Kommunale Ordnungsdienst seine Streifen in diesem Gebiet verstärkt und bereits gestern Abend verschiedene Platzverweise gegenüber sich auf einer Spielfläche aufhaltenden Personen erteilt.
Der Bezirksdienst der Polizei bestreift diesen Bereich ebenfalls regelmäßig und steht den Anwohnern jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.