18. März 2016, 14:07 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Durch das Städtebau-Sonderprogramms zur Integration von Flüchtlingen fördert das Land NRW insgesamt 147 Projekte aus 100 Städten und Gemeinden in NRW. Eine unabhängige Expertenjury hat die Anträge bewertet und die jeweiligen Projekte ausgewählt. Danach konnte sich die Stadt Gelsenkirchen mit insgesamt fünf Projekten erfolgreich durchsetzen und erhält vom Land eine Gesamtfördersumme von rund 4,6 Millionen Euro.
Für die Verbesserung des Wohnumfelds und die Einrichtung eines Mehrzweckraums an der Unterkunft Erle sowie die Erweiterung der Gesamtschule Berger Feld erhält die Stadt Gelsenkirchen 1.478.700 Euro.
Im Berger Feld wird derzeit eine große Unterkunft für Flüchtlingsfamilien errichtet. Künftig sollen dort rund 450 Menschen leben und in die Stadtgesellschaft integriert werden. Hier sollen stützende Angebote zur Integration eingerichtet werden. Spielbereiche für Kinder ergänzen das Wohnumfeld positiv.
Zusätzlich wird es an der Gesamtschule Berger Feld in Modulbauweise sechs zusätzliche Bildungsräume u.a. für den Betrieb von internationalen Förderklassen (IFö-Klassen) und Elternarbeit geben.
An weiteren Schulstandorten sollen Räume für weitere Bildungsangebote, insbesondere IFö-Klassen, in Modulbauweise errichtet werden.
Das Land fördert weiterhin die Einrichtung von vier Bildungsräumen an der Schalker Regenbogenschule und an der Gemeinschaftsgrundschule an der Leipziger Straße in Gelsenkirchen-Schalke mit 1.271.700 Euro.
Für vier Bildungsräume an der Mechtenbergschule, Gemeinschaftsgrundschule an der Danziger Straße, in Gelsenkirchen-Rotthausen gibt es eine Fördersumme von 540.000 Euro. Weitere vier Bildungsräume an der Gemeinschaftsgrundschule an der Hohenfriedberger Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf werden mit 540.000 Euro gefördert. Die Gesamtschule Horst erhält für sechs Klassenraumcontainer 810.000 Euro.