10. März 2016, 11:02 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Reihe „Oscar 2016“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 13. März, um 12.15 Uhr und am Montag, 14. März, um 17.30 und 20.15 Uhr „The Revenant – Der Rückkehrer“ von Alejandro González Iñárritu. Am Dienstag, 15. März, folgt um 18 und 20.30 Uhr die Komödie „Joy – Alles außer gewöhnlich“. Am Mittwoch, 16. März, um 19.30 Uhr steht das Drama „Der Sommer mit Mamã“ von Anna Muylaert auf dem KoKi-Programm.
Von Sonntag bis Dienstag finden die Veranstaltungen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) statt. Mittwochs finden die KoKi-Vorstellungen in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) statt.
Alejandro González Iñárritu entwirft mit „The Revenant – Der Rückkehrer“ einen ungemein intensiven, ebenso grausamen wie betörend schönen Abenteuerfilm, der das Martyrium seiner zentralen Figur in faszinierende Bilder kleidet. Nominiert für zwölf „Oscars“ 2016, darunter ausgezeichnet in den Kategorien „Beste Regie“ (Alejandro González Iñárritu), „Bester Hauptdarsteller“ (Leonardo DiCaprio) und „Beste Kamera“; zudem ausgezeichnet u. a. mit drei „Golden Globes“ 2016 in den Kategorien „Bester Film (Drama)“, „Beste Regie“ und „Bester Hauptdarsteller (Drama)“. — Anfang des 19. Jahrhunderts unternimmt der erfahrene Scout Hugh (Leonardo DiCaprio) zusammen mit einer Gruppe Trapper eine Expedition in die amerikanische Wildnis. Als er von einem Bär attackiert und schwer verletzt wird, ziehen fast alle Begleiter weiter – nur Hughs halbindianischer Sohn Hawk, der junge Jim und der skrupellose John (Tom Hardy) bleiben bei dem vermeintlich Todgeweihten. John hält das Ausharren für verschwendete Zeit, tötet Hawk und verschwindet mit Jim. Hugh lässt er in einem eilig geschaufelten Grab zurück. Aber wie durch ein Wunder überlebt der Scout und sinnt nun auf Rache.
Basierend auf wahren Begebenheiten hat Regisseur David O. Russell mit dem Film „Joy – Alles außer gewöhnlich“ eine originelle Mischung aus Komödie und Drama inszeniert, die dem Mythos des amerikanischen Traums herrlich schräg begegnet. Nominiert für einen „Oscar“ 2016 in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ (Jennifer Lawrence); ausgezeichnet u. a. mit einem „Golden Globe“ 2016 in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical)“. — Die in ärmlichen Verhältnissen aufwachsende Joy (Jennifer Lawrence) zeigt schon als Kind enormes kreatives Talent, was Großmutter Mimi dazu veranlasst, ihr eine goldene Zukunft zu prophezeien. Viele Jahre später sieht die Realität jedoch ziemlich ernüchternd aus: Joy sitzt mit Ex- Ehemann Tony, den beiden gemeinsamen Kindern, ihren geschiedenen, zerstrittenen Eltern (Virginia Madsen und Robert De Niro) und Oma Mimi unter dem Dach eines maroden Hauses, auf dem eine erdrückende Hypothek liegt. Doch mitten im familiären Chaos wird plötzlich Joys alter Erfindergeist reaktiviert: Sie entwickelt die Idee für einen sich selbst auswringenden Wischmopp, den sie vermarkten will.
„Der Sommer mit Mamã“ ist ein, mit viel Schwung, erfrischender Leichtigkeit und eine gehörigen Portion Humor, erzähltes sozialkritisches Drama aus Brasilien. — Die bei einer wohlhabenden Familie arbeitende Haushälterin Val (Regina Casé) setzt sich selbst strenge Grenzen und hält Distanz zu ihrer „Herrschaft“, wenngleich sie für den 17-jährigen Fabinho so etwas wie eine zweite Mutter ist. Val selbst hat vor Jahren ihre Tochter zur Pflege in eine andere Familie gegeben, um arbeiten zu können. Nun kommt die inzwischen hübsche Tochter Jéssica (Camila Márdila) plötzlich zu Val und mischt ihre Mutter und deren Arbeitgeber ganz schön auf. Jéssica hält nichts von den archaischen Regeln ihrer Mutter und möchte vielmehr in São Paulo studieren. Konflikte bleiben nicht aus.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.