07. Dezember 2015, 10:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das KATALYSE Institut lädt im Namen eines Forschungsverbundes zu einer Pressekonferenz zum Start des neuen Projektes ,Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder‘ ein.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen, am
Donnerstag, 10. Dezember 2015, um 10:45 Uhr,
im Wissenschaftspark Gelsenkirchen,
Konferenzraum 6,
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen.
Bitte melden Sie sich zur Pressekonferenz per E-Mail an (fitschen@katalyse.de).
Der Zuwanderungsexperte Professor Dr. Halil Uslucan, Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, erläutert warum die Kommunen in der aktuellen Flüchtlingssituation von dem Projekt profitieren und warum gerade jetzt die kommunale Gesundheitsförderung für Kinder in Form von sogenannten Präventionsnetzwerken wichtig ist.
Professor Dr. Roland Naul vom Institut für Sportwissenschaft der Westfälische Wilhelms-Universität Münster wird berichten, was man genau unter vernetzter kommunaler Gesundheitsförderung versteht und in welcher Form sie sich bisher auf die Gesundheit der Kinder ausgewirkt hat.
Parallel zur Pressekonferenz tagt die Auftaktveranstaltung zum Projekt, bei der mit Praxispartnern und Wissenschaftlern über die Herausforderungen diskutiert wird. Das Besondere der Veranstaltung ist, dass der Forschungsverbund für Anregungen und Ideen zu bestimmten Details der Forschung noch offen ist. Nachmittags spricht die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, über Gesundheitskompetenz und Gesundheitschancen.
Hinweis an die Redaktionen: Der Programmflyer zur Auftaktveranstaltung ist beigefügt.
Zum Projekthintergrund
Forschungsgegenstand des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekts ist die kommunale Gesundheitsförderung für Kinder in Form von sogenannten Präventionsnetzwerken. Das Ziel ist, dass Kinder unter möglichst gleichen Startbedingungen gesund aufwachsen. Der Verbund untersucht das Zusammenwirken lebenslauforientierter Angebote und erarbeitet praxisorientiert Empfehlungen, damit unter anderem auch Familien in herausfordernden Lebenslagen und mit Einwanderungsgeschichte die Angebote zur Gesundheitsförderung vermehrt wahrnehmen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Website gesundaufwachsen.net.
Die Verbundpartner sind das KATALYSE Institut, die Deutsche Sporthochschule Köln, das Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster, die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung der Universität Duisburg-Essen, das centre for health and society der Heinrich Heine Universität Düsseldorf und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Weitere Kooperationspartner sind die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung der Evangelischen Hochschule Freiburg.
Rückfragen bitte an:
Regine Rehaag, Verbundkoordinatorin
Tel. 0221 9440 48 41,
E-Mail: rehaag@katalyse.de
oder Janika Fitschen, M.A., Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0221 9440 48 22,
E-Mail: fitschen@katalyse.de