24. November 2015, 16:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stabsstelle Zuwanderung EU-Ost hat am Montag (23.11.) weitere Wohnhäuser in Gelsenkirchen auf ihre Bewohnbarkeit überprüft. Aufgesucht wurden insgesamt fünf Wohnungen in der Erichstraße, der Ringstraße und der Günnigfelder Straße.
Während das Gebäude in der Erichstraße 18 baurechtlich unauffällig und zum Zeitpunkt der Kontrolle auch nicht bewohnt war, konnten in den Häusern an der Ringstraße verschiedene gefährliche Mängel festgestellt werden. So entdeckten die Kontrolleure eine defekte Gasheizung sowie ein morsches Treppenpodest. Ein illegal verlegtes Stromkabel wurde unmittelbar entfernt. In den Hinterhöfen zeigte sich ein massiver Befall mit Schadnagern (Ratten).
Auch in der Günnigfelder Straße musste ein defektes Stromkabel entfernt werden. Auf dem Hinterhof befindet sich Bauschutt, in einem weiteren Gebäude wurde ein Balkon gesperrt und aus dem Hausflur brennbares Material entfernt.
Bei den melderechtlichen Kontrollen konnten 24 Personen nicht angetroffen werden. Ob sie unter der angegebenen Adresse noch wohnen, wird im Einzelfall geklärt.
Bei der gleichzeitig durchgeführten Fahrzeugüberprüfung im Umfeld wurden vier Fahrzeuge abgeschleppt und 20 Verwarnungsgelder ausgesprochen.
An der Überprüfung waren der Kommunale Ordnungsdienst, die Abteilung Wohnungswesen, das Referat Bauordnung und Bauverwaltung, das Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen. Begleitet wurden Sie durch Integrationslotsen und die Polizei. Die gemeinsame Aktion verlief störungsfrei.