19. November 2015, 11:37 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Über 400 Bürgerinnen und Bürger nahmen bisher an den drei Veranstaltungen zum Thema Flüchtlinge im Bezirk Nord, Ost und Süd teil. Kommende Woche ist der Bezirk Mitte an der Reihe.
Die Stadt Gelsenkirchen führt noch bis Dezember in jedem Stadtbezirk Informationsveranstaltungen durch. Dort sollen hauptsächlich die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen. Nach einer Begrüßung können Bürgerinnen und Bürger in einer moderierten Runde Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Polizei und der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Fragen stellen.
Vor allem der Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge wächst stetig. Dezentral vor zentral, möglichst kleine Wohneinheiten vor großen Massenunterkünften – das sind die Leitlinien bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Gelsenkirchen. Wie diese Leitlinien umgesetzt, wie und wo Flüchtlinge untergebracht und betreut werden und wie sich die ersten Schritte der Integration gestalten, wird bei Bürgerinformationsveranstaltungen in den jeweiligen Stadtbezirken erläutert.
Zum Bezirk Mitte gehören die Stadtteile Altstadt, Bismarck, Bulmke-Hüllen, Feldmark, Heßler, Schalke und Schalke-Nord. Die Infoveranstaltung findet statt am:
Dienstag, 24. November um 18.30 Uhr
(Einlass 18 Uhr), Kreuz-Kirche,
Pothmannstraße/Ecke Hans-Böckler-Allee, 45883 Gelsenkirchen.
Einlass zur Veranstaltung ist eine halbe Stunde vor Beginn um 18 Uhr. Damit soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich mittels stadtbezirksbezogener Schautafeln vor der Veranstaltung zu informieren.
Im Bezirk Mitte leben Flüchtlinge vor allem dezentral in Wohnungen. Daneben werden vorübergehend, bis zur Fertigstellung einer Traglufthalle in Schaffrath, bis zu 230 Personen in der Dreifachturnhalle an der Wildenbruchstraße untergebracht. In Wohnhäusern, die als Gemeinschaftsunterkünfte dienen, leben am Hördeweg 40 Personen und an der Hansemannstraße 50 Menschen. Der Standort Katernberger Straße soll bis Ende kommenden Jahres um neue 400 Plätze erweitert werden.
Da nur sehr begrenzt Parkplätze direkt an der Kirche zur Verfügung stehen, bittet die Stadt Gelsenkirchen um Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Hinweis an Redaktionen: Audio- und Video-Aufnahmen während der Veranstaltung sind nicht möglich.