07. November 2015, 10:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Rede von Oberbürgermeister
Frank Baranowski
- Es gilt das gesprochene Wort –
GE. Ihnen allen ein ganz herzliches Willkommen zur heutigen Stadtteilkonferenz – zur stadtübergreifenden Stadtteilkonferenz Hassel-Westerholt-Bertlich! Nachdem wir mit der vergangenen Konferenz in Herten zu Gast waren, freue ich mich nun, Sie, die Bürgerinnen und Bürger aus Bertlich und Westerholt bei uns, im Gelsenkirchener Teil des gemeinsamen Erneuerungsgebietes begrüßen zu dürfen!
Und diese Begrüßung möchte ich gerne verbinden mit dem Dank an die eigentlichen Gastgeber, an die DITIB-Gemeinde in Hassel, die uns an diesem Samstag Ihr Haus zur Verfügung stell. Es ist gut, hier bei Ihnen zu sein, und auch daran zeigt sich der Grundzug dieses großen Erneuerungsprogramms: Es ist ein Programm, das sich nicht nur um wenige Projekte und eine Zentrale dreht. Es ist ein Programm, das Menschen und Institutionen verbindet. So, wie hier zwei Städte und drei Stadtteile beteiligt sind, so sind auch verschiedene Religionsgemeinschaften beteiligt. Und da Ihnen allen die Rolle der Lukaskirche und der Lukasgemeinde bekannt ist, ist es klug und richtig, dass wir uns heute bei einer anderen Institution in Hassel treffen!
Wir kommen zusammen am Ende des zweiten Programmjahres: Die Strukturen stehen, der gemeinsame Gebietsbeirat ist besetzt und arbeitet, das Stadterneuerungsprogramm bringt erste Ergebnisse hervor. Auf Gelsenkirchener Seite ist da natürlich das neue Stadtteilzentrum zu nennen, das neue Bonni, das wir Ende August mit einem großen und schönen Fest eröffnen konnten.
Das war ein erster Höhepunkt, aber bei weitem kein Schlusspunkt: Weitere Projekte haben inzwischen die Planungsphase durchlaufen und können im nächsten Jahr begonnen werden. Vor allem aber liegen mittlerweile die Machbarkeitsstudie und der Masterplan für das Zechengelände vor, so dass wir nun die Grundlage für die weitere Entwicklung dieser Fläche haben. Und obwohl der künftige Stadtteilpark Hassel auf dem Gelände der Kokerei formal nicht mit zum Erneuerungsprogramm gehört, so will ich ihn doch nicht unerwähnt lassen. Denn wenn der Park fertig ist, dann wird er eine große Bereicherung sein, und das nicht nur für uns in Gelsenkirchen, sondern genauso für Sie, für unsere Nachbarinnen und Nachbarn aus Herten!
Ja, meine Damen und Herren: Vieles läuft derzeit nach Plan, wir haben die ersten beiden Programmjahre offenkundig nicht schlecht genutzt. Aber das soll dann doch nicht heißen, dass wir von nun an einfach den Plan – sprich: das Handlungskonzept – abarbeiten. Das wäre schade, denn dieses Konzept lässt durchaus noch Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten, es gibt noch viele offene Fragen, auf die Sie Einfluss nehmen können und sollten. Das Zechengelände ist da nur ein Beispiel. Zudem können Sie Ihre Ideen und Initiativen künftig noch besser umsetzen, nämlich mit der Unterstützung aus dem Quartiersfonds. Es lohnt sich also, sich hier einzubringen. Und darum freue ich mich, dass Sie heute wieder mit dabei sind, mitdiskutieren und mitanpacken. Ich wünsche uns allen eine spannende Stadtteilkonferenz – und unserem gemeinsamen Projekt einen guten Fortgang! Glück auf!