28. Oktober 2015, 12:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Feiern kann, soll und darf man eigentlich fast immer, und für Eröffnungsfeiern gilt das erst recht. Ein halbes Jahr nach Einzug ist es auf jeden Fall nicht zu spät, um noch einmal einzuladen. Im Gegenteil. Da kann es sogar genau der passende Moment sein, denn es war einfach so: Im April, zum Einzug, da richtete sich die allgemeine Aufmerksamkeit vor allem auf die beiden anderen städtischen Ankermieter hier im Linden-Karree. Die Stadt-Bibliothek ist hier mit mehr Menschen und angemieteten Quadratmetern präsent, sie und die Volkshochschule haben darum beim Einzug vor einem halben Jahr auch die meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Jetzt aber ist es an der Zeit für die dritte städtische Stelle, für die Beratungsstelle „Nord“ für Kinder, Jugendliche und Eltern, aus diesem Windschatten herauszutreten. Und bei dieser Eröffnungsfeier, stellen wir fest: Auch der dritte städtische Vertreter in diesem Gebäude kann sich sehen lassen. Noch immer wirkt alles ziemlich neu und frisch; Es sieht so aus, wie es aussehen soll – in einer Beratungsstelle, zu der die Menschen möglichst gerne kommen sollen, auch in Situationen und Lebenslagen, die vielleicht nicht ganz so einfach sind.
Ja, die neuen Räume der Beratungsstelle „Nord“ für Kinder, Jugendliche und Eltern sind einladend, und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch angenehme Räume sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – was ja durchaus ein Fortschritt ist. Wie es auch ein Fortschritt und ein Beitrag zur Inklusion ist, wenn Eltern mit dem Kinderwagen nicht ratlos vor einer Treppe stehen müssen, sondern einfach den Aufzug nehmen können.
Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern soll für die Menschen leicht erreichbar sein, sie soll ohne Hürden angesteuert werden können, damit Unterstützung und Beratung bei den Menschen ankommt, wo sie vonnöten ist. Wir haben da zum einen die Zugänge über die Kitas und Familienzentren in all den verschiedenen Gelsenkirchener Nachbarschaften und Stadtteilen, die sich mit vielerlei Angeboten möglichst intensiv um die Gelsenkirchener Familien kümmern. Und wir haben dazu ergänzend die Beratungsstellen in unseren beiden Zentren, die auch für Familien mit älteren Kindern da sind, die für Fragen von Inklusion wichtige Ansprechpartner sind – die vor allem dann ansprechbar sind, wenn es mal zwischen den Generationen in einer Familie knirscht.
Ich bin froh, dass wir diese Stelle haben, die mit ihren Beratungsansätzen und ihrer therapeutischen Expertise unseren Familien zur Seite steht. Und das dort, wo Familien nun einmal hingehören: im Herzen der Stadt, in der Mitte unserer Stadtgesellschaft. Ich wünsche dem Team der Beratungsstelle alles Gute für Ihre weitere Arbeit in diesen schönen Räumen!
Glück auf!