28. September 2015, 13:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Rede von Oberbürgermeister
Frank Baranowski
- Es gilt das gesprochene Wort –
GE. Ich begrüße Sie ganz herzlich hier im Norden unserer Stadt! Ich begrüße all jene, die hier mehr oder weniger aus der Nachbarschaft gekommen sind, weil Sie hier arbeiten, genauso wie diejenigen, die sich für diesen Spatenstich extra auf den Weg gemacht haben – in einen der Gelsenkirchener Stadtteile, die sich derzeit wohl am dynamischsten entwickeln.
Wir haben hier erst vor einem Monat das neue Stadtteilzentrum Hassel, das neue Bonni eröffnet. Wir haben zudem ein großes Stadterneuerungsprogramm laufen, gemeinsam mit der Stadt Herten und den Hertener Stadtteilen Westerholt und Bertlich. Im Rahmen dieses Programms arbeiten wir intensiv an einer Neunutzung der früheren Zeche Westerholt – um nur ein Einzelprojekt aus diesem Programm zu nennen. Und passend dazu beginnen wir nun heute mit den Arbeiten an einem weiteren großen Projekt für Hassel, dem künftigen Stadtteilpark.
Dieser Stadtteilpark wird, so viel kann man schon heute guten Gewissens sagen, das Leben in diesem Stadtteil künftig noch ein gutes Stück attraktiver machen. Schließlich reden wir hier nicht von einem kleinen Stadtteilpark, von einem kleinen Rasen mit einem Spielplatz, sondern von einer ganzen Parklandschaft. Von einem Vorhaben mit beachtlichen Dimension. Von einem Vorhaben, das möglicherweise künftig den Vergleich mit dem Nordsternpark oder dem Consol-Park nicht scheuen muss…
Die Errichtung des neuen Stadtteilparks Hassel fügt sich sehr gut ein in die Neuentwicklung des Stadtteils, die wir mit dem Stadterneuerungsprogramm vorantreiben. Es ist aber, wie Sie wissen, kein staatlich gefördertes Stadterneuerungsprojekt – und auch kein Projekt der Stadt. Es ist vielmehr ein Projekt, bei dem mehrere Unternehmen mit besonderer Verbindung zum Gelsenkirchener Norden zusammenarbeiten: BP, die RAG, die RAG Montan Immobilien, um die wichtigsten Partner zu nennen.
Sie schaffen hier – und das ist für einen Oberbürgermeister natürlich eine wunderbare Situation – eine öffentliche Einrichtung mit privatem Geld. Besser kann es kaum kommen! Und auch wenn Sie das nicht nur aus altruistischen Motiven tun, sondern um bestehende Verpflichtungen zu erfüllen, so muss ich doch sagen: Wir sind sehr froh darüber, dass Sie das tun – und wie Sie es tun. Ich bin sehr froh, dass wir diese gute Zusammenarbeit hier so organisieren konnten, das Zusammenspiel von mehreren großen Unternehmen. Da muss man sich erst einmal zusammenfinden.
Aber jetzt sehen wir: Wenn das gelingt, dann hat man auch eine Schlagkraft, mit der sich wirklich etwas bewegen lässt. Davon können wir uns in den nächsten Jahren überzeugen. Ich freue mich auf die Baufortschritte, vor allem aber möchte ich der RAG AG, BP und der RAG Montan Immobilien für Ihren Einsatz und Ihre Bereitschaft zur Kooperation herzlich danken!
Glück auf!