16. September 2015, 16:44 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Wenn Sascha Kurth am 16. September in der WAZ pauschal eine Aufstockung des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Gelsenkirchen fordert, um das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu erhöhen, vergisst er dabei offenbar, dass das Thema Sicherheit in erster Linie ein polizeiliches Thema ist. Der Kommunale Ordnungsdienst hat keinerlei polizeiliche Befugnisse. Speziell für den Bahnhof gibt es zudem eine sonderpolizeiliche Zuständigkeit der Bundespolizei als Bahnpolizei, die die Aufgabe hat, Gefahren für die Öffentliche Sicherheit oder Ordnung auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahn des Bundes abzuwehren.
Ebenfalls vergessen hat Herr Kurth offenbar, dass es längst eine Aufstockung des KOD gegeben hat. Der Verwaltungsvorstand hat im Juli 2013 den Prüfauftrag erteilt, den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) um eine neue Dienstgruppe mit sechs Stellen aufzustocken. Die Aufstockung konnte bereits mit internen Kräften umgesetzt werden, so dass die Dienstgruppe ihre Aufgaben schon jetzt wahrnimmt.
Zudem werden in Kürze sechs Dienstkräfte ihre zweijährige Ausbildung abschließen und ihren Dienst beim Kommunalen Ordnungsdienst aufnehmen. Der Lehrgang ist zertifiziert und schließt mit einer Prüfung zum/zur Verwaltungsfachangestellten mit Schwerpunkt „Kommunaler Ordnungsdienst“ ab.
Über die Aufstockung wurde der Rat der Stadt auf eine Anfrage des Stadtverordneten Herrn Wöll hin informiert.
Zur Stärkung des Sicherheitsempfindens der Bürgerinnen und Bürger und zur Verabredung konkreter Maßnahmen zur Vorbeugung von Kriminalität gibt es zudem den Präventionsrat Gelsenkirchen mit örtlichen Ablegern in den Stadtteilen. Er bündelt die Vielzahl von kriminalpräventiven Gremien, Runden Tischen, Ordnungspartnerschaften und unterstützt die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.