12. September 2015, 12:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Rede von Oberbürgermeister
Frank Baranowski
- Es gilt das gesprochene Wort –
GE. „GE-meinsam Barrieren abbauen“, heißt es heute hier auf der Hochstraße. „Wieder einmal“ - kann ich hinzufügen, denn diesen Aktionstag begehen wir heute bereits zum dreizehnten Mal. Das heißt: dreizehn Mal Austausch, Information und Begegnung mit dem Ziel, Barrieren abzubauen. Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Handicap und auch Barrieren zwischen Jung und Alt.
Warum wir das machen? Ganz einfach: Weil Barrieren, sprich: Ängste, Vorurteile oder auch ganz handfeste bauliche Hindernisse nicht von alleine verschwinden. Die muss man, die müssen wir, alle gemeinsam anpacken und abbauen. „Barrieren abbauen“ ist nichts, was im stillen Kämmerlein funktioniert, sondern nur im Umgang und im Austausch miteinander. Nur so, gemeinsam, können wir lernen, welche Hindernisse Menschen mit Handicap im Alltag Schwierigkeiten machen. Nur im Umgang miteinander können wir Unsicherheiten überwinden, können wir lernen, fair und auf Augenhöhe miteinander umzugehen. Und das ist, so schade es auch ist, kein immer leichtes Ziel. Inklusion, die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, ist wünschenswert, aber nicht von jetzt auf gleich zu realisieren. Daher ist es richtig und wichtig, dass wir diesen Prozess mit vielen verschiedenen Schritten vorantreiben, mit großen und auch kleinen. Mit Konzepten genauso wie mit Gesprächen. Mit gelebtem Alltag und besonderen Festen. Mit Veranstaltungen und Aktionen - wie eben diesen Aktionstag.
Meine sehr geehrten Damen und Herren. Daher meine Bitte: Nutzen Sie diesen Tag heute. Schauen Sie sich hier auf der Hochstraße um. Informieren Sie sich, kommen Sie mit anderen ins Gespräch. Denn nur so funktioniert es mit dem Barrieren abbauen und der Inklusion: Gemeinsam und Stück für Stück.
Glück auf!