19. August 2015, 10:47 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das kommunale Kino (KoKi) setzt seine Monatsreihe „Starke Frauen“ am Sonntag/Montag, 23./24. August, mit dem Film „Die Frau in Gold“ fort. Am Dienstag, 25. August, wird aus der Reihe „Neuer Deutscher Film“ „Die Lügen der Sieger“ gezeigt.
Die Vorstellungen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr, ansonsten um 18 und 20.30 Uhr.
Mit einigen künstlerischen Freiheiten beleuchtet Simon Curtis den wahren Fall der Maria Altmann. Dem britischen Regisseur gelingt ein packendes, wahrhaftiges Drama, das zwischen Vergangenheit und Gegenwart behutsam emotionale Höhen und Tiefen auslotet. „Ein bewegender, kluger Film, in einigen Szenen auch überraschend komisch.“ (DER SPIEGEL) Offizieller Beitrag zur Berlinale (Reihe: „Berlinale Special“). — Als die aus Wien stammende und seit Jahrzehnten in Los Angeles lebende Jüdin Maria Altmann (Helen Mirren) erfährt, dass sie die rechtmäßige Erbin mehrerer Gemälde von Gustav Klimt ist, verklagt sie mit Hilfe eines jungen Anwalts (Ryan Reynolds) die Republik Österreich auf Herausgabe der einst von den Nationalsozialisten konfiszierten Kunstsammlung ihrer Familie. Unter den Werken befindet sich auch eines der berühmtesten Bilder der Welt: „Die goldene Adele“, Klimts Portrait der Wiener Industriellen-Gattin Adele Bloch-Bauer – Marias Tante. Für Maria beginnt nicht nur ein langwieriger Kampf um Gerechtigkeit, sondern auch eine Reise in ihre eigene Vergangenheit.
Christoph Hochhäuslers packender Politthriller „Die Lügen der Sieger“ erzählt ebenso vielschichtig wie atmosphärisch dicht vom Machtmissbrauch und investigativem Journalismus. Der scharfe Blick fällt auf die manipulativen Akteure jenseits der öffentlichen Bühne, die politische und mediale Prozesse beeinflussen und steuern. „Hochhäuslers herausragender Film (…) stellt die richtigen Fragen – und seine Antworten fordern heraus.“ (ARTECHOCK) Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Rom, Rotterdam und Buenos Aires sowie zu den „Internationalen Hofer Filmtagen“ .— Fabian Groys (Florian David Fitz) ist ein renommierter Journalist, der in der Hauptstadtredaktion eines politischen Nachrichtenmagazins arbeitet. Gemeinsam mit Nadja (Lilith Stangenberg), einer ihm zugeteilten Praktikantin, recherchiert er eine brisante Story über einen Skandal bei der Bundeswehr. Weil sein Informant abspringt, schwenkt er auf eine Giftmüllaffäre um. Erstaunlicherweise mehren sich die Anzeichen, dass beide Geschichten zusammenhängen. Je weiter er vordrängt, desto weniger vermag er einschätzen, wem er wirklich vertrauen kann.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Des Weiteren wird am Mittwoch, 26. August, um 19.30 Uhr im kommunalen Kino in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) der Film „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“ von Andy Hamilton und Guy Jenkin gezeigt.