13. August 2015, 11:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 13. August 2015, 11:00 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das kommunale Kino (KoKi) setzt seine Monatsreihe „Starke Frauen“ am Sonntag/Montag, 16./17. August, mit dem Film „Victoria“ fort. Am Dienstag, 18. August, wird aus der Reihe „Literatur im Film“ „Kind 44“ gezeigt.
Die Vorstellungen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) beginnen am Sonntag um 12.30 Uhr, ansonsten um 18 und 20.30 Uhr.
Sebastian Schippers furioser Film „Victoria“, der in einer einzigen ungeschnittenen Einstellung gedreht wurde, entwickelt durch die Form der Realzeit-Erzählung in Kombination mit der brillanten Kameratechnik und dem ausgesprochen authentisch agierenden Ensemble eine enorme Sogwirkung. „Kraftvolles und innovatives deutsches Kino — ein Erlebnis, das man nicht mehr vergisst“. (aus der Jurybegründung zur Vergabe des FBW-Prädikats „besonders wertvoll“). Ausgezeichnet u.a. mit sechs „Deutschen Filmpreisen“ in den Kategorien „Bester Spielfilm“ (Filmpreis in Gold), „Beste Regie“, „Beste Hauptdarstellerin“ (Laia Costa), „Bester Hauptdarsteller“ (Frederick Lau), „Beste Kamera“ und „Beste Filmmusik“ .— Die junge Spanierin Victoria (Laia Costa) tanzt durch das Berliner Nachtleben. Vor einem Club lernt sie die vier einheimischen Freunde Sonne (Frederick Lau), Boxer (Franz Rogowski), Blinker (Burak Yigit) und Fuß (Max Mauff) kennen. Zwischen Victoria und Sonne springt der Funke sofort über, doch ihr sanfter Flirt findet ein jähes Ende, als die anderen Sonne daran erinnern, dass sie noch etwas Wichtiges zu erledigen haben: Um eine alte Schuld zu begleichen, müssen sie gemeinsam ein krummes Ding durchziehen. Weil einer von ihnen zu betrunken ist, soll nun Victoria die Rolle der Fahrerin übernehmen. Aus lockerem Spiel wird plötzlich bitterer Ernst.
Mit der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers des britischen Autors Tom Rob Smith ist dem Regisseur Daniel Espinosa mit „Kind 44“ nicht nur eine kongeniale Literaturverfilmung gelungen, sondern auch ein wichtiger gesellschaftskritischer Film, der aufklärt über eine Zeit, in der sich ein System über alles stellte, sogar über die Wahrheit. Der Film wurde mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet — Die Sowjetunion 1953. Als sich der Geheimdienstoffizier Leo Demidow (Tom Hardy) weigert, seine des Hochverrats beschuldigte Ehefrau (Noomi Rapace) zu denunzieren, versetzt man ihn in eine trostlose Provinzstadt. Hier wird er bald mit einer grausam zugerichteten Kinderleiche konfrontiert. Die Spuren des Verbrechens weisen Ähnlichkeiten zu einem versuchten Mordfall auf, dem er in Moskau nachgegangen ist. Gegen alle Widerstände beginnt Leo zu ermitteln und entdeckt schockierende Tatsachen, welche die Behörden unbedingt geheim halten wollen.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Des Weiteren wird am Mittwoch, 19. August, um 19.30 Uhr im kommunalen Kino in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) der Film „Mandela – Der lange Weg in die Freiheit“ von Justin Chadwick gezeigt.